Nach den Niederlagen von Nürnberg in Mainz und Braunschweig in Berlin, beide unterlagen 0:2, schwinden die Hoffnungen bei den Schlusslichtern auf den Klassenerhalt. Währenddessen holen Freiburg (2:2 in Wolfsburg) und Frankfurt (0:0 in Hoffenheim) dagegen auswärts je einen wichtigen Zähler für den Verbleib in der Bundesliga. Bayern zeigte sich nach schwachem Beginn gegen Bremen in der 2. Halbzeit erholt und schickte die Gäste mit 5:2 auf den Heimweg.
Die Hoffnungen bei den Franken sinken. Auch beim 1. FSV Mainz 05 blieb der 1. FC Nürnberg ohne einen Erfolg und dürfte vor den beiden letzten Saisonspielen nur noch auf das Erreichen des Relegationsranges hoffen. Doch auch bei der Tuchel-Elf konnte der Club im Angriff nicht überzeugen, war zudem zweimal unachtsam in der Deckung. Okazaki nutzte seine Möglichkeit in der 30. und Moritz traf in der 44. Minute.
Ähnlich erging es Eintracht Braunschweig bei Hertha BSC, nur dass beide Tore gegen den Tabellenletzten im zweiten Durchgang fielen. Verantwortlich für das 1:0 war Brooks (61.), Allagui (77.) brachte den zweiten Treffer im Nachschuss unter, nachdem Ramos zuvor an Keeper Davari gescheitert war. Auch in dieser Partie enttäuschte vor allem der Angriff des Abstiegskandidaten.
Zwar startete der SC Freiburg beim VfL Wolfsburg ganz schlecht und lag bereits nach drei Minuten durch ein Tor von Perisic hinten, doch im Verlauf der Partie stabilisierten sich die Breisgauer und kamen nicht ganz unverdient durch Mehmedi zum 1:1 (61.). Perisic traf jedoch nochmals (70.), ehe der nach langer Verletzungspause erstmals in dieser Saison eingesetzte Terrazzino aus spitzem Winkel das wichtige 2:2 erzielte (83.), so dass Freiburg nicht mehr direkt absteigen kann.
Auch Eintracht Frankfurt kann in dieser Saison nicht mehr direkt in die 2. Liga rutschen, bestenfalls über die Relegation. Beim 0:0 gegen 1899 Hoffenheim bot die Veh-Elf jedoch eine ganz schwache Leistung im Angriff, kam kaum zu Torschüssen. Die hoch überlegenen Gastgeber vermochten es aber trotz guter Möglichkeiten nicht, den Ball im Kasten von Torwart Trapp unterzubringen, der auch noch einen Foulelfmeter von Firminho parierte (85.). Zudem sah 1899-Angreifer Modeste die Rote Karte, weil er nachgetreten hatte (86.).
Zur Halbzeit lag der FC Bayern München im Heimspiel gegen Werder Bremen verdient mit 1:2 hinten, hatte bei Toren von Gebre Selassie (10.), Ribery (20.) und Hunt (36.) einen ganz schwachen Durchgang gezeigt. Innerhalb von acht Spielminuten aber drehte der Favorit die Partie durch Treffer des Ex-Bremers Pizarro (53., 57.) und von Schweinsteiger (61.). Den Schlusspunkt setzte der kurz zuvor eingewechselte Robben nach einem Solo in Minute 74 zum 5:2-Endstand.
Während auch Hannover 96 nach dem 0:0 am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart nicht mehr direkt absteigen kann, müssen die in dieser Begegnung überlegenen Schwaben stärker darum bangen, noch in die Abstiegszone abzugleiten.
Chiellini kannst du nicht weh tun. Ich habe es vor ein paar Jahren selbst einmal versucht.
— Sandro Wagner, ZDF, im EM-Finale Italien gegen England.