Dank einer immensen Leistungssteigerung tankte Werder Bremen gegen Gladbach neue Hoffnung nach dem spät sicher gestellten 1:1, während Schlusslicht Braunschweig den HSV sogar mit einem 4:2-Erfolg abkanzelte. Jeweils 4:0 blieben der FC Bayern (gegen Freiburg) und Borussia Dortmund (gegen Frankfurt) daheim klar vorne, derweil Hoffenheim die Sorgen der Stuttgarter mit einem 4:1-Sieg erheblich vergrößerte. Am Freitag gewann Mainz verdient gegen Hannover mit 2:0.
Borussia Mönchengladbach hatte die Partie bei Werder Bremen lange Zeit bestimmt und durch ein frühes Tor von Raffael (6.) verdient geführt. Weitere Möglichkeiten aber vergab die Favre-Elf, Werder steigerte sich nach und nach und kam zwei Minuten vor dem Ende durch einen Freistoßtreffer von Neuzugang Obraniak doch noch zum hart erkämpften Remis.
Drei Treffer von Joker Kumbala (51., 61., 85.), der erst zur Halbzeit ins Spiel gekommen war, legten den Grundstein für den 4:2-Heimerfolg von Eintracht Braunschweig über den Hamburger SV. Die Hanseaten konnten nur mit zwei Buden von Lasogga (23.) und Ilicevic (76.) die Spannung hochhalten, blieben in dem kampfbetonten Abstiegsduell aber zu Recht ohne Punkt. Den 4:2-Schlusspunkt setzte Hochscheidt in der Nachspielzeit.
Bereits zur Pause hatte der FC Bayern München sein Heimspiel gegen den SC Freiburg mit einem 3:0-Vorsprung sicher im Griff. Dante (19.) und zweimal Shaqiri (34., 42.) hatten getroffen, Pizarro machte den Klassenunterschied in der 88. Minute mit dem 4:0 deutlich.
Nach dem 2:1-Sieg im DFB-Pokal behielt Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt auch wenige Tage später in der Bundesliga die Nase vorn. Die Hessen hatten beim 0:4 nicht den Hauch einer Chance. Aubameyang (10., 21.), Lewandowski (47. per Foulelfmeter) und Winterzugang Jojic (68.) mit einem Blitz-Joker-Tor durften sich als Torschützen eintragen lassen.
Auch bei 1899 Hoffenheim bot der VfB Stuttgart nur eine schwache Leistung und unterlag verdient mit 1:4. Schipplock (12., 66.), Volland (49.) und Firminho (90., Foulelfmeter) waren für die überlegenen Hausherren erfolgreich, während die Schwaben einzig durch Rüdiger (78.) dagegen halten konnten.
Malli (51.) und Choupo-Moting in der Nachspielzeit erzielten die Treffer zum 2:0-Sieg des 1. FSV Mainz 05 gegen Hannover 96. Während sich die siegreichen Hausherren zumindest nach dem Seitenwechsel zu steigern wussten, blieb vor allem der Angriff der Niedersachsen harmlos.
Das wundert mich nicht, dass der Franck das macht. Das ist so ein netter Kerl, das ist mir klar, dass er dem Jonny gratuliert.
— Freiburgs Trainer Christian Streich über eine Video-Botschaft für Jonathan Schmid von Ex-Bayernspieler Franck Ribéry (Monsieur Le Ribéry).