BVB mit, ManUnited ohne Polster ins Rückspiel

von Günther Jakobsen11:02 Uhr | 26.02.2014

Während sich Borussia Dortmund in der Bundesliga zuletzt nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, wusste das Team in der Champions League bei Gastgeber St. Petersburg jedoch zu gefallen und steht mit einem gesunden Bein im Viertelfinale. Manchester United muss vor dem Rückspiel gegen Piräus dagegen ums Weiterkommen bangen.

Besser konnte Borussia Dortmund die ersten fünf Minuten bei Zenit St. Petersburg kaum gestalten. Zweimal setzte sich Marco Reus hervorragend gegen die Deckung der Russen durch, einmal vollendete Mkhitaryan seinen Durchbruch zum 1:0 (4.), beim zweiten Treffer war Reus selbst mit einem Linksschuss ins kurze Eck erfolgreich (5.). Die Gastgeber waren geschockt, doch der BVB versäumte es vorerst nachzulegen, so dass es trotz guter Möglichkeiten beim für Zenit zur Pause schmeichelhaften 0:2 blieb. Da die Borussen auch nach dem Seitenwechsel erste Chancen versiebten, kam Zenit besser ins Spiel und verkürzte nach einem Hin und Her im 16er des BVB durch Shatov auf 1:2 (58.). Nur drei Minuten später aber stellte Lewandowski mit dem 3:1 für die Gäste die alte Tordifferenz wieder her (61.). Doch als Fayzulin einen eher fragwürdigen Elfer zugesprochen bekam, ließ sich Hulk die Chance vom Punkt nicht nehmen: nur noch 2:3 aus Zenit-Sicht (69.). Umgehend zog Dortmund das Tempo wieder an und erhöhte prompt auf 4:2 durch Lewandowski (71.). Danach passierte nicht mehr viel, die Klopp-Truppe hatte einen komfortablen Vorsprung zum Rückspiel herausgeholt.

Favorit Manchester United musste dagegen bei Olympiakos Piräus eine unerwartete Schlappe einstecken. Gegen die konterstarken Hausherren rannten die in der Abwehr immer wieder anfälligen Engländer über 90 Minuten vergeblich an, mussten im Gegenteil zwei Treffer durch Dominguez (38.) und Campbell (55.) schlucken und stehen zum Rückspiel überraschend vor einer schweren Aufgabe.



Ihre Kritik an Herrn Faßbender ist sicherlich berechtigt, jedoch gibt es während dieser WM kaum noch Chancen, ihn auszutauschen. Das hängt auch damit zusammen, dass er als Leiter des WDR-Sports ein Moderationsvorrecht genießt und dieses dementsprechend ausnutzt. Wir bedauern, Ihnen keine bessere Mitteilung machen zu können.

— Das WM-Service-Team der ARD antwortet auf eine Anfrage der Frankfurter Rundschau, warum ausgerechnet Heribert Faßbender die WM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft kommentiere