Die Unzufriedenheit und Zweifel beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund nach den jüngsten Dämpfern waren auch beim Abflug zum Champions-League-Spiel am Mittwoch (18.55 Uhr/Sky) bei Slavia Prag noch immer präsent. "Die Gesamtsituation ist für alle nicht einfach", sagte Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl und meinte weiter: "Die Stimmung ist nicht gut."
Mittwoch, 02.10.2019
Auch wenn lediglich die ersten sechs Bundesliga-Runden vorüber seien, "sind wir mit Platz acht in der Tabelle und vielen Gegentoren nicht zufrieden", sagte der Ex-Profi mit Blick auf die enttäuschenden Remis in den vergangenen Punktspielen bei Eintracht Frankfurt und gegen Werder Bremen. Zugleich aber bezeichnete Kehl vereinzelte Medienberichte über die Probleme des Vizemeisters als "lächerlich".
Umso mehr sei die Begegnung in der Goldenen Stadt für die Dortmunder "eine Möglichkeit", das Selbstvertrauen zurückzugewinnen, und für "eine andere Stimmung in der Mannschaft". Kehl: "Reibungen sind nicht schlecht, und die Sinne geschärft. Mit einem erfolgreichen Spiel sieht die Welt aber schon wieder ganz anders aus."
(sid)
Der Trainer von Karlsruhe, Herr Schäfer, attackiert mich Jahr für Jahr und haut mir durch seine Presseleute eins drüber. Bei jedem anderen wäre ich vielleicht zum Schiedsrichter gegangen und hätte es zugegeben. Bei Herrn Schäfer tue ich das nicht.
— Andreas Möller, BVB, zu seiner legendären Elfmeter-Schwalbe gegen den KSC.