Weder Borussia Dortmund noch Manchester City konnten ihre jeweiligen 1:2-Hinspielniederlagen kompensieren. Dortmund wurde von Juve kalt erwischt und fand nie richtig ins Spiel, während ManCity nur dank seines herausragenden Keepers in Barcelona eine glimpfliche Niederlage einsteckte.
K.o in der 3. Minute: Als Tevez aus dem Stand abzog, gut 20 Meter Torentfernung, und Weidenfeller auf dem falschen Fuß erwischte, war die Vorentscheidung gefallen. Der Schuss war für den BVB-Keeper verdeckt, die Reaktion kam deshalb zu spät. Aufgrund der 1:2-Hinspielniederlage hätten die Schwarzgelben nun zwei Treffer gebraucht, um sich ins Elfmeterschießen zu retten, oder drei Treffer, um ohne das Shootout ins Viertelfinale zu kommen. Beides natürlich ohne ein weiteres Gegentor. Dieser Aufgabe war der BVB an diesem Abend nicht gewachsen. Bereits in der ersten Halbzeit, die noch die bessere der Gastgeber war, fehlten Jürgen Klopps Mannen die Mittel, Juve in Verlegenheit zu bringen. Die Italiener erstickten Dortmunds Angriffsversuche frühzeitig, machten die Räume eng, ließen keine BVB-Abschlüsse zu und überzeugten mit kontrollierter Ballbehandlung. Nach dem Seitenwechsel nutzten sie dann gegen zunehmend hilfloser wirkende Gastgeber zwei Möglichkeiten eiskalt aus, um zu einem auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Sieg zu kommen: Tevez schob das Spielgerät uneigennützig zu Morata rüber, der nur den Fuß hinhalten musste (70.) und zehn Minuten später erzielte der halbrechts frei zum Schuss gekommene Argentinier den Endstand. "Von Minute zu Minute haben sie dann Selbstvertrauen dazugewonnen und wir hatten am Ende keins mehr. Juventus war heute einfach besser als wir. Sie hatten allerdings auch den perfekten Start nach drei Minuten und wir nicht ", musste Jürgen Klopp zugeben.
Manchester City hat den Spieß nach der 1:2-Hinspielpleite gegen den FC Barcelona ebenfalls nicht mehr drehen können. Angespielt vom stark auftrumpfenden Messi lupfte Rakitic den Ball zum 1:0-Erfolg der Katalanen über den sonst hervorragend agierenden Gästekeeper Hart hinweg ins Netz (31.). Auch ter Stegen, der für Barca in der Champions League zum Einsatz kommt, zeichnete sich aus. Als Aguero in der zweiten Halbzeit einen fragwürdigen Foulelfmeter zugesprochen bekam, wählte der Deutsche die richtige Ecke und parierte (78.). "In der zweiten Halbzeit hatten wir Unmengen an Chancen, aber sie hatten einen großartigen Joe Hart", lobte Barca-Coach Luis Enrique den englischen Nationalkeeper, der zahlreiche Großchancen vereitelte und die Spannung lange hochhielt. "Am Ende haben wir gegen eine bessere Mannschaft verloren, das steht nicht zur Debatte", gab sich ManCitys Übungsleiter Manuel Pellegrini als fairer Verlierer.
Es ist richtig, dass meine Post zu 70 bis 80 Prozent von weiblichen Fans kommt. Heiratsanträge gab's noch keine, und mehr Mädchen im Stadion, wäre doch gut...
— Fredi Bobic, VfB Stuttgart, zum Thema Fan-Post.