Frankfurt spielt erneut am Freitag, Wolfsburg, der Club, die Fortuna, Werder und der VfB um den Anschluss ans Mittelfeld. Hoffenheim bekommt es mit den Bayern zu tun.
Wie in der Vorwoche, als nach 90 Minuten in Freiburg ein torloses Unentschieden abgepfiffen wurde, steht für Eintracht Frankfurt erneut ein Freitagsspiel an. „Es kann schon sein, dass es ein zähes Spiel wird“, stellt Armin Veh in Aussicht, dass die Partie der Hessen gegen Mönchengladbach ein ähnlich taktisch ausgerichtetes Geduldsspiel werden könnte. Lakic, der zuletzt wegen Rückenproblemen fehlte, ist wieder einsatzbereit. Lucien Favre ließ verlauten, dass die Gäste personell aus dem Vollen schöpfen können, also auch Arango dem Offensivspiel der Gladbacher wieder Akzente verleihen kann.
„So ein Infekt kommt zügig, wir wissen aber nicht, ob er auch schnell wieder geht“, weiß Jürgen Klopp noch nicht, ob er Innenverteidiger Hummels (Grippe) ersetzen muss. Am Freitagnachmittag wusste der BVB-Coach aber schon, dass er gegen die 96er mit Lewandowski planen kann. Der DFB reduzierte die Sperre des Dortmunder Stürmers auf zwei Partien, die nunmehr abgesessen waren. Die Gäste bangen noch um Diouf; Huszti (Muskelfaserriss) fehlt definitiv. Fünf Teams laufen Gefahr, im dunkelgrauen Tabellenbereich stecken zu bleiben. Es sind die von Rang 15 bis 11 platzierten Mannschaften aus Wolfsburg, Nürnberg, Düsseldorf, Bremen und Stuttgart. Außer dem VfB, der bei den heimstarken Leverkusenern antreten muss, bietet sich dem restlichen Quartett die Chance, vor eigenem Publikum den Anschluss an das vordere Mittelfeld zu halten. Interessant dabei: in den sechs Spielen der Rückserie sammelte keiner dieser vier Gastgeber mehr Punkte, als sein jeweiliges Gästeteam. Bei der Begegnung VfL Wolfsburg vs. FC Schalke besteht immerhin Gleichstand: „Wölfe“ und „Knappen“ kommen auf je 8 Punkte. Bremen (6) liegt hinter dem FC Augsburg zurück (9), auch die Spiele Nürnberg (7) gegen Freiburg (9) sowie Düsseldorf (6) gegen Mainz (7) weisen das anreisende Team als im Jahr 2013 erfolgreicher aus. Immerhin liegen die Erträge noch eng bei einander.
Das ist im Teamvergleich der beiden restlichen Spiele nicht zu behaupten. Der Hamburger SV beklagte zwar am vorigen Spieltag seine höchste Saisonpleite (1:5 in Hannover), steht mit seinen 10 Rückrundenzählern aber vergleichsweise gut da. Vor allem gegenüber Schlusslicht Greuther Fürth (4), das aber immerhin Leverkusen zuletzt ein Remis abnötigte. Die größte Diskrepanz tut sich auf, wenn die Münchner „Maximalausbeuter“ der Rückrunde (18) am Sonntag in Sinsheim antreten. Hoffenheim (4) bildet gemeinsam mit Fürth und Stuttgart das bislang erfolgloseste Trio des laufenden Kalenderjahres. Die Zielstellung von 1899-Abwehrspieler Fabian Johnson vor dem ungleichen Duell gegen die Bayern klingt dann auch entsprechend: „Wir wollen zeigen, dass wir besser sind als die letzten Leistungen den Anschein machen.“
Gott hat mich geschaffen, um den Menschen mit meinen Toren Freude zu machen.
— Romario, brasilianischer Weltmeister von 1994.