Auch Hannover 96 ging sang- und klanglos 0:5 beim FC Bayern unter, dem nun die Dortmunder (2:1 in Mainz) auf Platz zwei folgen, weil sich Schalke und Frankfurt im direkten Duell beim 1:1 neutralisierten. Zwei weitere Unentschieden gab es in Wolfsburg (1:1 gegen Bremen) und bei Greuther Fürth (0:0 im Frankenderby gegen Nürnberg).
Hannover 96 hatte zwei Tage zuvor ein torloses Remis gegen Twente ohne großen Aufwand erzielt. Dennoch erschien das Slomka-Team beim FC Bayern München ausgelaugt und müde. Der Torreigen begann nach vier Minuten (Martinez), wurde von Kroos (24.), Ribery (37.) und Dante (63.) fortgesetzt und endete mit dem 5:0 durch Mario Gomez (67.), der Sekunden nach seiner erstmaligen Einwechslung in dieser Saison traf.
Ein Klassetor von Marco Caligiuri (4.) musste Borussia Dortmund zwar frühzeitig beim 1. FSV Mainz 05 hinnehmen, doch Reus (12.) und Lewandowski (43.) drehten das Spiel noch vor der Pause. Der BVB beherrschte die Hausherren über weite Strecken auch im zweiten Durchgang und setzte sich hinter dem Rekordmeister auf Platz zwei fest.
Um diesen Tabellenplatz kämpften auch der FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt in der Veltins-Arena, mussten den BVB allerdings vorbeiziehen lassen, weil sich die Kontrahenten mit 1:1 trennten. Die beiden Treffer fielen kurz hintereinander in der 11. (Huntelaar) und 13. Minute (Aigner). Vor der Pause war die Eintracht stärker, nach dem Seitenwechsel lagen die Vorteile bei S04.
Eine knappe halbe Stunde lang führte Werder Bremen beim VfL Wolfsburg durch ein Tor von Arnautovic (35.), obgleich die Gastgeber die besseren Chancen hatten, aber am Aluminium scheiterten. In Minute 64 gelang nach einer schönen Kombination aber doch noch der verdiente Ausgleich durch Dost. Nach Gelb-Rot für Schmitz (62.) mussten die Hanseaten bis zum Schluss um den Punkt bangen, hätten aber auch durch Hunt (Freistoß an den Pfosten) kurz vor dem Ende einen Dreier einfahren können.
Wenige Tormöglichkeiten präsentierten die SpVgg Greuther Fürth und Derby-Partner 1. FC Nürnberg, so dass es bei einer Nullnummer blieb, die beiden Teams wenig weiter half. Die größte Chance vergab in der hektischen, verbissen geführten Partie Gerald Asamoah für Fürth in der 34. Minute. Feulner sah bereits nach 35 Minuten die Rote Karte, während bei der Heimelf Sararer (61.) mit der Gelb-Roten Variante vom Platz geschickt wurde.
Während des Telefonats sagte mir Harald Strutz, dass Ansgar Brinkmann kein Telefon hätte und das sein Wohnsitz nicht bekannt sei.
— Heribert Bruchhagen, Manager des HSV, will Ansgar Brinkmann von Mainz 05 verpflichten...