Dortmund und Schalke ziehen nach

von Günther Jakobsen14:03 Uhr | 12.12.2013

Nach den Bayern und Bayer setzten sich auch Schalke und Dortmund in ihren CL-Vorrundengruppen in unterschiedlicher Form durch. Während die Königsblauen schwache Basler gut beherrschten, musste der BVB in Marseille lange auf einen späten Siegtreffer warten. Erstmals erreichten somit vier deutsche Mannschaften das CL-Achtelfinale.

In der Veltins-Arena stand der FC Schalke 04 dem FC Basel in einer Art Endspiel um den 2. Rang in der Gruppe E gegenüber, dabei musste das Keller-Team unbedingt gewinnen. Im ersten Durchgang beherrschten die Hausherren die Szenerie zwar recht deutlich, doch vorm gegnerischen Tor sprang noch nicht sonderlich Erfolgreiches heraus. Nach einer Flanke von Farfan war Draxler jedoch nach 51 Minuten volley zur Stelle und traf zur längst überfälligen Führung. Als der Schiedsrichter Tagliavento aus Italien dann auch noch eine klare Abseitsstellung von vier Knappen übersah, machte Matip das vorentscheidende 2:0 (57.). Basel hatte bereits in der 32. Minute Ivanov nach einer vermeintlichen Notbremse per Platzverweis verloren und vor allem Offensiv kaum etwas zu bieten. Schalke rückte somit über Rang zwei ins Achtelfinale vor.

Für Borussia Dortmund hätte beim sieg- und punktlosen Schlusslicht der Gruppe F, Olympique Marseille, mit einem Dreier das Achtelfinale sicher gewunken, bei einem Remis nur vielleicht. Bereits nach vier Spielminuten brachte Lewandowski die Kugel im Tor der Franzosen unter, doch Diawara köpfte zehn Minuten später einen Aluabpraller zum Ausgleich über die Torlinie, trotz klarer Abseitsposition. Den Rest der Partie bestimmte der BVB zwar überdeutlich, doch selbst größte Chancen wurden von Reus, Lewandowski & Co. versiebt. Erst als sich Großkreutz zu einem Torschuss entschloss und trotz Ausrutschens glücklich traf (87.), war der überfällige Dreier in Reichweite. Da auch in den Schlussminuten nichts mehr anbrannte, im anderen Gruppenspiel Neapel gegen Arsenal siegte, sprang Dortmund sogar auf Platz eins und darf sich somit bei der Verlosung auf einen nicht ganz so großen Gegner einstellen.



Ich bin mir nicht im Klaren darüber, ob ich das Regelwerk noch kenne!

— Felix Magath zu einer Schiedsrichterleistung