Nach 31 Bundesligaspielen ohne Niederlage erwischte es Meister Dortmund beim HSV, während der FC Bayern recht leicht in Schalke punktete. Mainz (gegen Augsburg) gewann erstmals in dieser Spielzeit und Wolfsburg (gegen Greuther Fürth) sowie Düsseldorf (gegen Freiburg) kamen nur zu einem Heimunentschieden.
Ausgerechnet gegen den in dieser Spielzeit bislang noch punktelosen Hamburger SV endete die Serie ungeschlagener Spiele von Doppelmeister Borussia Dortmund. Bereits nach zwei Minuten köpfte Heung-Min Son für den HSV zur Führung ein, die bis zur Halbzeit hielt. Gleich nach dem Seitenwechsel glich der BVB durch Perisic zwar aus, doch ein Doppelschlag durch Ilicevic (55.) und nochmals Son (59.) brachte die Hanseaten erneut nach vorne. Ebenso schnell kam Dortmund zwar durch Perisic (60.) wieder heran, doch in einer großen Abwehrschlacht brachte der HSV den Vorsprung über die Zeit.
Als Spitzenspiel war die Partie FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München angekündigt, im ersten Durchgang zeigten beide Teams jedoch nur Sicherheitsfußball und Ballgeschiebe. Mit einem Doppelschlag überraschte der Rekordmeister den absolut harmlosen Gastgeber durch Kroos (55.) und Müller (58.), brauchte dann nur noch gegen den völlig geschockten Gegner die Restzeit herunter spielen.
Nach 25 Spielminuten war das Spiel zweier Kellerkinder zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem FC Augsburg zu Gunsten der zuvor sieglosen Gastgeber entschieden. Zuerst wurde Ivanschitz von Langkamp ans Knie geschossen und der Ball prallte ins Netz (10.). Beim zweiten Tor wühlte sich Szalai im Strafraum durch und traf etwas glücklich (25.). Augsburg war vorne zu harmlos, so dass die Hausherren nicht mehr in Schwierigkeiten gerieten.
Favorit VfL Wolfsburg konnte gegen Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth vor allem im ersten Durchgang keineswegs überzeugen und kassierte zu Recht das 0:1 (27., Eigentor Pogatetz). Olic köpfte zwar wie aus dem Nichts vor der Pause noch zum Ausgleich ein (42.), doch das Spiel der Gastgeber wurde erst nach dem Seitenwechsel etwas besser. Tore fielen gegen die geschickt verteidigenden Gäste aber nicht mehr.
Ganz ohne Treffer endete die Begegnung zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SC Freiburg. Die Schwarzwälder hatten zwar mehr Chancen und Ballbesitz, doch die Fortunen einen Abwehrriegel im Programm, der zum vierten Mal in Folge ohne Gegentreffer blieb. Die beste Möglichkeit vergab Nando Rafael für die Heimelf, bei seinem Pfostenschuss war Glücksgöttin "Fortuna" nicht zur Stelle.
Für mich hat der Schiri keine Eier gehabt, da zu pfeifen.
— Marco Reus, BVB, über einen Zweikampf mit Emre Can und Leroy Sané (FC Bayern).