Dost trifft und trifft und trifft ...

von Günther Jakobsen14:27 Uhr | 23.02.2015

Eine gütliche 1:1-Einigung zwischen Köln und Hannover, eine für den Hamburger SV unglückliche 1:1-Punkteteilung gegen Gladbach und ein entscheidender Dost-Doppelschlag gegen die Hertha.

"Heute war das Remis in Ordnung", fand Peter Stöger, der nunmehr die vierte Punkteteilung der Kölner in Folge auf eigenem Platz kommentieren musste. Die Gäste aus Hannover erwischten den besseren Start und gingen durch einen wuchtigen Kopfballtreffer Joselus in Führung (5.). Eine verunglückte Abwehraktion von Sané verhalf den Gastgebern jedoch zum zeitigen Ausgleich: Der Ball rotierte perfekt in den Lauf von FC-Goalgetter Ujah, der per Kopf seinen siebten Saisontreffer markierte (17.). Fortan begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe, konnten trotz durchaus beiderseitig vorhandenen Chancen aber keinen weiteren Torerfolg feiern. "Wir können mit dem Punkt leben, müssen aber zu Hause nachlegen", erklärte 96-Coach Tayfun Korkut. Die Niedersachsen warten immer noch auf den ersten Dreier der Rückrunde.

Dem Hamburger SV wäre fast der dritte Rückseriensieg geglückt - Hrgotas Kopfballtor in der Nachspielzeit durchkreuzte diesen Triumph der Hanseaten jedoch. Die gegenüber der Münchner 0:8-Pleite auf sieben Positionen umbesetzten "Rothosen" brauchten in den Anfangsminuten noch Glück, um Mönchengladbachs Druckphase unbeschadet zu überstehen. Dann jedoch fanden sie besser ins Spiel und gingen durch Stiebers Linksschuss aus der 73. Minute in Führung. Gladbach machte nun auf, was dem HSV gute Konterchancen verschaffte, die ungenutzt blieben. Die Quittung dafür erhielt man spät.
Hertha BSC konnte den VfL Wolfsburg zwar ein wenig ärgern - Schieber stellte den nicht unverdienten 1:1-Pausenstand her (30.) -, am gerechtfertigten Sieg der Hausherren war indes nichts zu deuteln. Der Tabellenzweite spielte seine Überlegenheit in der zweiten Halbzeit aus und erreichte schließlich den angepeilten Erfolg. Bas Dost bewies einmal mehr Abgezocktheit und ein Näschen für die Situation, als er zunächst für die VfL-Führung sorgte (10.) und dann den Ball nach Gustavos Lattentreffer in bester Abstaubermanier in die Maschen drückte (74.). Im Kalenderjahr 2015 traf der Niederländer bereits elf Mal für die "Wölfe" (9 mal in der Bundesliga / 2 mal in der Europa League).



Junge, hör endlich auf mit der Scheiße!

— Bayern-Bomber Gerd Müller zum Neuankömmling Karl-Heinz Rummenigge, der seine Mitspieler siezte.