DFB-Team

Drei weitere UEFA-Verbände qualifiziert

von Günther Jakobsen14:46 Uhr | 13.10.2013

Nicht nur im DFB-Lager knallten die Sektkorken. Deutschlands 3:0-Sieg gegen Irland hatte Joachim Löws Mannschaft vorzeitig zum Sieger der Gruppe C gemacht. Belgien (Gruppe A) und die Schweiz (Gruppe E) waren genau wie die Deutschen mit einem Fünfpunkte-Polster in die vorletzte Runde gegangen und konnten mit jeweiligen 2:1-Auswärtssiegen ebenfalls ihre Endrundenteilnahme festzurren.

Die beiden letzten WM´s fanden ohne belgische Beteiligung statt. Coach Marc Wilmots, der 2002 noch als Aktiver der "Roten Teufel" im Nationalkader stand und seinerzeit das Achtelfinale erreichte, war deshalb hoch zufrieden, seine Farben zurück in die Endrunde geführt zu haben: "Wir haben ein sehr reifes Spiel bestritten", stellte er seinem Team anlässlich des 2:1-Auswärtserfolges in Kroatien ein gutes Zeugnis aus. Vor allem der schnelle Lukaku, den die Kroaten nicht in den Griff bekamen, war mit seinem Doppelpack vor der Pause (15./38.) der entscheidende Faktor bei einer homogenen Mannschaft. "Heute konnte man sehen, wie wir uns als Mannschaft entwickelt haben. Wir haben keinen Raum hergeschenkt und haben ihnen weh getan, wenn sich die Möglichkeit bot", lobte Wilmots. Kranjcars Anschlusstreffer kam zu spät (83.), Kroatien musste sich als Zweitplatzierter mit der Relegationschance abfinden.

"Es war eine Nervensache. Wir haben zudem auch das Glück des Tüchtigen gehabt und müssen uns bei Diego Benaglio bedanken. Aber wir haben verdient gewonnen", fasste Ottmar Hitzfeld den 2:1-Sieg seiner Schweizer in Albanien zusammen. Auch die Eidgenossen erspielten sich eine 2:0-Führung (48., Shaqiri/79., Lang), die erst spät verkürzt wurde (89., Salihi). Eine Besonderheit: Sechs Spieler albanischer Herkunft standen im schweizer Kader, als die zehnte WM-Teilnahme gesichert wurde. Einer davon, Sherdan Shaqiri, machte seiner Erleichterung Luft: "Wir waren alle froh, als das Match endlich fertig war und wir´s geschafft haben."

André Schulin



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