Ein Favoritentrio bleibt vorn

von Günther Jakobsen17:37 Uhr | 24.08.2013

Nach dem BVB-Erfolg über Bremen zogen der FC Bayern und Leverkusen am Samstag gegen Nürnberg und Gladbach nach und blieben verlustpunktfrei. Dazu gesellten sich die Mainzer, die ebenfalls zum dritten Dreier kamen, diesmal gegen Wolfsburg. Ein aufregendes Match sahen die Zuschauer in Sinsheim beim 3:3 zwischen 1899 und Freiburg. Schalkes Fehlstart setzte sich beim 1:2 in Hannover fort.

Ein hartes Stück Arbeit hatte der FC Bayern München daheim gegen den 1. FC Nürnberg zu bewältigen, denn lange Zeit lief wenig rund beim Rekordmeister. Sogar einen (unberechtigten) Elfer konnte Alaba gegen Schäfer vor der Pause nicht im Netz unterbringen. Mit einem Kopfballtor von Ribery brach er Bann (69.). Robben machte verdientermaßen den Sack zu (78.).

Auch für Bayer Leverkusen wurde der Dreier gegen Borussia Mönchengladbach alles andere als ein Selbstläufer. Kießling (23.) und Sam (28.) brachten den Favoriten zwar nach vorne, doch ein Doppelschlag von Stranzl (54.) und Arango (57.), ließ die Gäste hoffen. Allerdings nur kurz, denn erneut Sam (61.) sowie Castro (72.) erzielten schöne Treffer zum 4:2-Endstand für die Werkself.

Toller Liga-Start auch für den 1. FSV Mainz 05. Gegen den VfL Wolfsburg gelang der dritte Sieg im dritten Spiel. Beide Teams spielten über eine Stunde lang auf Augenhöhe, doch das 1:0 durch Choupo-Moting (61.), der Platzverweis für Wolfsburgs Luiz Gustavo (64.) sowie das 2:0 durch Nicolai Müller (78.) klärten die Verhältnisse für die Hausherren.

Ein spektakuläres Hin und Her sahen die Besucher der Partie 1899 Hoffenheim gegen den Sport-Club Freiburg. Am Ende zählte man sechs Tore, drei Platzverweise und ein für den SC etwas schmeichelhaftes 3:3 zusammen. Salihovic, Volland und Strobl trafen für die Heimelf; Sorg, Guedé und Freis für die Breisgauer, die zuerst auf Coquelin (42., Gelb-Rot) und später auf Mehmedi (Rot in der Nachspielzeit) verzichten mussten. Noch früher musste Hoffenheim ohne Salihovic auskommen, der Schuster nach seinem verwandelten Elfmeter ein Backpfeife verpasste, was entsprechend gewürdigt wurde.

Auch in der Hauptstadt Niedersachsens flog ein Spieler nach einem verwandelten Elfer vom Platz. Der Ungar Huszti musste nach 74 Minuten das Feld räumen, weil sein hohes Bein für Schiri Dankert rotwürdig war. Beim FC Schalke 04 flogen gleich zwei Spieler vom Platz. Zuerst durfte Höwedes nach einer Notbremse gehen (14.). Den Elfer verwandelte Huszti sicher zum 1:0 für Hannover 96. Später musste auch Christian Fuchs mit Gelb-Rot (85.) die Kabine aufsuchen. S04 enttäuschte über weite Strecken stark, schluckte deshalb auch das 0:2 durch Diouf (42.). Szalai brachte die Gäste zwar auf 1:2 heran (55.), doch der Ungar vergab auch eine Riesenchance zum Ausgleich. Am Ende unterlag Königsblau dennoch verdient.



Die Zitrone hat im Sommer genug Zeit gehabt, um zu reifen. Jetzt ist wieder Presszeit.

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