Das 1:2 gegen Uruguay bzw. Luis Sanchez (dem zweifachen Torschützen) beließ England nur noch eine geringe Chance, im Turnier zu bleiben. Kolumbien konnte sich in der Gruppe C dagegen bereits fürs Achtelfinale nach dem 2:1 über die Elfenbeinküste qualifizieren. Nach den schwachen Leistungen bei der Nullnummer gegeneinander dürften Japan und Griechenland indes keine große Rolle mehr spielen.
Premier-League-Torschützenkönig Luis Suarez durfte erstmals für Uruguay ins Turnier eingreifen und wurde prompt zum Matchwinner gegen England. Nach 39 Minuten war der Torjäger per Kopf nach feiner Vorarbeit von Cavani erfolgreich, und in der 85. Minute überwand er Keeper Hart nach einem weiten Abschlag seines Schlussmannes Muslera. Zuvor hatte Rooney zwar sein erstes WM-Tor abgestaubt (75.), doch nach zwei 1:2-Niederlagen sanken die Chancen der „Three Lions“ auf das Weiterkommen rapide.
Am späten Nachmittag MEZ hatte sich Kolumbien mit demselben Ergebnis gegen die Elfenbeinküste durchgesetzt und die Tabellenführung in der Gruppe C übernommen. Nach einer äußerst mäßigen ersten Hälfte wurde die Partie in Durchgang zwei wesentlich lebhafter. James Rodriguez brachte Kolumbien per Kopfball nach 64 Minuten in Front, Quintero erhöhte zum vor entscheidenden 2:0, denn selbst nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Gervinho (73.) blieb das südamerikanische Team stabiler und brachte den Vorsprung verdient durchs Ziel.
Danach boten die beiden anderen Mannschaften der Gruppe, Japan und Griechenland, nur eine sehr dürftige Vorstellung. Vor allem im Angriff regierte die Einfallslosigkeit beider Teams. Nach zwei Fouls wurde Hellas Kapitän Katsouranis zwar vom Platz gestellt (38.), doch für die Asiaten ergaben sich kaum Vorteile, weil es ihnen im Angriff durchgehend an jeglicher Kreativität mangelte. Damit blieb es beim 0:0, das zwar die Chancen für die Kontrahenten bewahrte, doch die Leistungen boten keinen Anlass zur Hoffnung aufs Achtelfinale.
Ich finde die Aussagen ziemlich arrogant. Aber einiges ist auch fachlich de facto falsch. Wenn man jedes Jahr 250 Millionen Euro mehr in der Tasche hat, lässt es sich mit vollen Hosen gut stinken.
— Michael Zorc, Sportdirektor BVB, über Uli Hoeneß.