Nach positivem Dopingtest: Liverpools Sakho verzichtet auf Öffnung der B-Probe

von Jean-Pascal Ostermeier | sid15:27 Uhr | 27.04.2016

Dem französischen Fußball-Nationalspieler Mamadou Sakho vom englischen Erstligisten FC Liverpool droht eine mehrjährige Sperre und damit auch das Aus für die anstehende EM-Endrunde (10. Juni bis 10. Juli) im eigenen Land.

Nach Informationen des Guardian und der BBC verzichtete der 26 Jahre alte Verteidiger auf die Öffnung der B-Probe, nachdem er nach dem Europa-League-Spiel bei Manchester United (1:1) am 17. März angeblich positiv auf einen nicht erlaubten Fatburner getestet wurde.

Sakho hätte bis Dienstag auf die Öffnung der B-Probe bestehen können. Die UEFA wird nun über eine Sperre für den Franzosen entscheiden; die Regelsperre für ein Dopingvergehen beträgt vier Jahre. Liverpool, das am Donnerstag mit dem deutschen Teammanager Jürgen Klopp auf der Bank sein Halbfinal-Hinspiel in der Europa League beim FC Villarreal in Spanien bestreitet, hat sich bislang noch nicht offiziell zum aktuellen Stand bei Sakho geäußert.

Sakho hatte in den beiden Viertelfinal-Spielen der Europa League gegen Borussia Dortmund (1:1/4:3) jeweils über die komplette Distanz gespielt und im Rückspiel das 3:3 erzielt. Auf die Spielwertung hat ein positiver Dopingtest aber keine Auswirkung.

(sid)

FC Liverpool
Premier League
Rang: 3Pkt: 6Tore: 7:4



Unser Trainer war Winnie Schäfer. Ich erinnere mich ans erste Training, an die Rede vom Trainer: ,,Jungs, ich habe hier eine Bundesligamannschaft zusammengestellt. Wir steigen auf." Am Ende wären wir fast abgestiegen.

— Ansgar Brinkmann über seine Zeit bei Tennis Borussia Berlin.