Erfolgreiche Gastspiele

von Günther Jakobsen15:32 Uhr | 29.11.2013

In der Europa League konnten die beiden verbleibenden deutschen Vereine wichtige Auswärtssiege erringen. Freiburg hatte endlich einmal in einem Gruppenspiel etwas Glück und siegte in Liberec mit 2:1, während Tabellenführer Frankfurt, mit ca. 12000 Fans als begleitende Unterstützung, in Bordeaux das Weiterkommen sicherte.

Nicht nur in der Bundesliga war es für Eintracht Frankfurt zuletzt eher unrund gelaufen, denn in den letzten fünf Pflichtspielen musste Trainer Veh auf einen Dreier seines Teams verzichten. Am 5. Spieltag der Europa League-Gruppe F fuhr die SGE jedoch einen knappen 1:0-Erfolg ein, der das vorzeitige Weiterkommen sicher stellte. Im ersten Durchgang dominierten überwiegend die Franzosen, wussten allerdings beste Chancen nicht zu nutzen. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber die weitaus besseren Möglichkeiten, mussten allerdings auch voll auf Sieg spielen, was für die Eintracht Kontermöglichkeiten eröffnete. In der 83. Minute drückte Lanig einen Pass von Barnetta über die Torlinie und entschied die Partie etwas glücklich für die Hessen.

Der Weg in die Zwischenrunde ging für den SC Freiburg in der Gruppe H am 5. Spieltag nur noch über einen Sieg bei Slovan Liberec. SC-Coach Streich hatte sein Team auf fünf Positionen gegenüber dem letzten Bundesligaspiel in Braunschweig verändert und sollte am Ende alles richtig gemacht haben. Beim wichtigen 1:0 durch Ginter in der 23. Spielminute hatten die Schwarzwälder Glück, dass das Abseits von Vorlagengeber Krmas nicht angezeigt wurde. Wütende Angriffe der Tschechen wehrten die Breisgauer vor der Pause erfolgreich ab. In Durchgang zwei überstand Freiburg zwei Alutreffer (51., 58.) und weitere gefährliche Angriffe der Hausherren. Ein Konter zum 2:0, Coquelin hatte per Kopf eine Günter-Flanke vollendet (73.), brachte fast die Vorentscheidung. Liberec kam zwar durch Rybalkas Abstauber noch auf 1:2 (81.) heran, verpasste jedoch trotz guter Gelegenheiten und fünf Minuten Nachspielzeit den Ausgleich. Somit verblieb dem Sport-Club nach dem Sprung auf Platz 2 in der Gruppe H sogar die Möglichkeit, im letzten Spiel gegen Sevilla auf Platz eins springen zu können.



Ich sag nur ein Wort: Herzlichen Dank!

— Horst Hrubesch bei seinem HSV-Abschied