Die Europapokal-Saison 2013/14 hat begonnen. Acht Europa League- und vier Champions League-Aspiranten versuchten in ersten Qualifikationsspielen, ihre Chancen auf das Erreichen der Hauptrunden zu wahren.
Der FC Schalke steigt als Bundesliga-Vierter erst in einer abschließenden, so genannten Play-off-Runde ein (10 Paarungen), wenn es gilt, sich jeweils im Duell (Hin- und Rückspiel) den Zugang zur Champions League-Gruppenphase zu sichern. Dass die „Knappen“ dann auf eine jener vier Mannschaften treffen, die den Wettbewerb eröffneten, ist unwahrscheinlich. Der FC Lusitanos (Andorra), EB/Streymur (Färöer), FC Schirak Gjumri (Armenien) und Tre Penne Galazzano (San Marino) stehen lediglich in der ersten von drei Qualifikationsrunden, die den Play-offs vorausgehen. Und weitaus namhaftere Gegner warten in den kommenden Runden auf die Underdogs. Immerhin hat sich Schirak Gjumri, der amtierende Meister Armeniens, mit einem 3:0-Sieg über Galazzano eine äußerst komfortable Grundlage geschaffen, in die nächste Runde einzuziehen. Der FC Lusitanos verspielte gegen Streymur einen Zweitore-Vorsprung, hat aber auch mit der 2:2-Punkteteilung noch Chancen.
Eintracht Frankfurt (Bundesliga-Sechster) muss ebenfalls erst ein Play-off-Duell gewinnen, um in die Hauptrunde der Europa League einzuziehen. Auch hier stehen für Mannschaften anderer Verbände noch drei Qualifikationsrunden an, um überhaupt das Play-off zu erreichen. In den vier ersten Partien der 1. Runde, in der 76 Mannschaften antreten, hat sich lediglich das Team von Gefle IF (Schweden) mit dem 3:0-Auswärtserfolg bei JK Trans Narva (Estland) ein sattes Polster zulegen können. Maltas Rekordmeister Sliema Wanderers musste sich mit einem 1:1-Remis gegen Xäzär Länkäran (Aserbaidschan) begnügen, Bala Town FC (Wales) setzte sich nur knapp mit 1:0 den FC Levadia Tallinn (Estland) durch und Mazedoniens Vizemeister Metalurg Skopje brauchte trotz der knappen 0:1-Heimniederlage gegen FK Karabakh Agdam (Aserbaidschan) noch nicht das Handtuch werfen.
André Schulin
Ich glaube, ich hatte noch nie einen Mitspieler, der so viele Tore verschuldet hat wie er und trotzdem immer gesetzt war.
— Paul Scharner über Heiko Westermnann, seinen ehemaligen Teamkollegen beim HSV