Erste Qualifikationsspiele

von Günther Jakobsen14:01 Uhr | 03.07.2013

Die Europapokal-Saison 2013/14 hat begonnen. Acht Europa League- und vier Champions League-Aspiranten versuchten in ersten Qualifikationsspielen, ihre Chancen auf das Erreichen der Hauptrunden zu wahren.

Der FC Schalke steigt als Bundesliga-Vierter erst in einer abschließenden, so genannten Play-off-Runde ein (10 Paarungen), wenn es gilt, sich jeweils im Duell (Hin- und Rückspiel) den Zugang zur Champions League-Gruppenphase zu sichern. Dass die „Knappen“ dann auf eine jener vier Mannschaften treffen, die den Wettbewerb eröffneten, ist unwahrscheinlich. Der FC Lusitanos (Andorra), EB/Streymur (Färöer), FC Schirak Gjumri (Armenien) und Tre Penne Galazzano (San Marino) stehen lediglich in der ersten von drei Qualifikationsrunden, die den Play-offs vorausgehen. Und weitaus namhaftere Gegner warten in den kommenden Runden auf die Underdogs. Immerhin hat sich Schirak Gjumri, der amtierende Meister Armeniens, mit einem 3:0-Sieg über Galazzano eine äußerst komfortable Grundlage geschaffen, in die nächste Runde einzuziehen. Der FC Lusitanos verspielte gegen Streymur einen Zweitore-Vorsprung, hat aber auch mit der 2:2-Punkteteilung noch Chancen.

Eintracht Frankfurt (Bundesliga-Sechster) muss ebenfalls erst ein Play-off-Duell gewinnen, um in die Hauptrunde der Europa League einzuziehen. Auch hier stehen für Mannschaften anderer Verbände noch drei Qualifikationsrunden an, um überhaupt das Play-off zu erreichen. In den vier ersten Partien der 1. Runde, in der 76 Mannschaften antreten, hat sich lediglich das Team von Gefle IF (Schweden) mit dem 3:0-Auswärtserfolg bei JK Trans Narva (Estland) ein sattes Polster zulegen können. Maltas Rekordmeister Sliema Wanderers musste sich mit einem 1:1-Remis gegen Xäzär Länkäran (Aserbaidschan) begnügen, Bala Town FC (Wales) setzte sich nur knapp mit 1:0 den FC Levadia Tallinn (Estland) durch und Mazedoniens Vizemeister Metalurg Skopje brauchte trotz der knappen 0:1-Heimniederlage gegen FK Karabakh Agdam (Aserbaidschan) noch nicht das Handtuch werfen.

André Schulin



Es gibt ganz viele junge Spieler. Manchmal ist es wie Gassi gehen mit zehn Hunden.

— Thomas Delaney über seine Aufgabe in der jungen Dortmunder Mannschaft