17 Funktionäre entscheiden am Donnerstagnachmittag, ob die EM 2024 in Deutschland oder der Türkei stattfindet. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) bestätigte am Morgen, dass auch der Italiener Andrea Agnelli an der Sitzung des Exekutivkomitees in Nyon teilnimmt, was bis zuletzt unsicher war. Der schwer erkrankte Lars-Christer Olsson (Schweden) hatte seine Teilnahme frühzeitig abgesagt.
Türkei
•Fifa-Weltrangliste: 27•Stand:
Dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) reichen bei der geheimen Wahl neun Stimmen sicher zum Sieg. Bei Stimmgleichheit (Enthaltungen sind möglich) ist die Wahl von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin ausschlaggebend. Der Slowene könnte auch losen. DFB-Präsident Reinhard Grindel und sein türkischer Amtskollege Servet Yardimci sind in dem eigentlich 20-köpfigen Gremium als Bewerber nicht wahlberechtigt, abstimmen werden 16 Männer und eine Frau.
"Heute ist der Tag der Entscheidung, auf die wir so lange hingearbeitet haben", sagte EM-Botschafter Philipp Lahm am Morgen in einer Videobotschaft: "Wir sind mehr als überzeugt von unserem Konzept, aber es liegt nicht mehr in unseren Händen. Drückt uns die Daumen, dass wir 2024 wieder eine Europameisterschaft in Deutschland haben."
(sid)
Die Bulgaren spielen mit derselben Mannschaft wie 1994 in den USA. Aber die Spieler sind vier Jahre älter geworden - zumindest die meisten von ihnen.
— CBS-Kommentator zur WM 98