Favoritensiege und ein Abbruch

von Günther Jakobsen20:46 Uhr | 28.03.2015

Die Gruppen C, E und G führten am Freitag ihre 5. Runde durch. In der von den Engländern angeführten Gruppe E gab es die erwarteten Heimsiege, während in der Gruppe G zwei Partien in Erfolge der Gäste mündeten und ein Spiel in einen Abbruch.

Das Gastspiel Russlands in Montenegro (Gruppe G) erlebte bereits in der 1. Minute einen absoluten Tiefpunkt, als der russische Keeper Akinfeev von einer Leuchtrakete am Kopf getroffen wurde und vom Platz getragen wurde. Es folgte eine 33-minütige Unterbrechung, ehe Schiedsrichter Aytekin die Partie wieder freigab. Die Situation auf den Rängen beruhigte sich jedoch nicht. Nachdem schon der Anstoß zur zweiten Hälfte mit einer längeren Verzögerung erfolgte, brach Aytekin die Begegnung in der 67. Minute nach erneuter Eskalation endgültig ab. Die beiden anderen Gruppenspiele konnten ordnungsgemäß durchgeführt werden: Schweden sicherte sich dabei die drei Zähler in Moldawien durch ein Doppelpack von Ibrahimovic (46./84.), während Österreich seine souveräne Tabellenführung mit einem deutlichen 5:0-Erfolg in Liechtenstein unterstrich. Die Bundesligaspieler Harnik, Alaba und Junuzovic, sowie der Ex-Bremer Arnautovic waren jeweils einmal treffsicher.

Deutliche Favoritensiege prägten die Spiele der Gruppe E. Litauen konnte Gruppenführer England nicht fordern. Rooney eröffnete den Torreigen in der 6. Minute, Welbeck, Sterling und abschließend der Debütant Kane (73.) legten nach. Noch klarer setzte sich Slowenien gegen San Marino durch: 6:0 gewannen die Gastgeber, die in der Torschussstatistik auf eine Bilanz von 42:1 Versuchen kamen. Die Schweizer ließen es gegen Estland drei Mal krachen: Schär (17.), Xhaka (27.) und Seferovic (80.) sorgten dafür, dass die Eidgenossen in der Tabelle auf Augenhöhe mit den Slowenen blieben. In der Gruppe C entschied Spanien das Spitzenspiel gegen die Ukraine knapp mit 1:0 (28., Morata) für sich. Der Rückstand der Iberer auf Gruppenprimus Slowakei verringerte sich jedoch nicht, da die Osteuropäer im Spiel gegen Luxemburg schon in der ersten Halbzeit eine 3:0-Führung herausspielten, die sie bis zum Schlusspfiff hielten. Weißrusslands 2:1-Auswärtssieg in Mazedonien hatte für die Tabelle keine Relevanz.



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— Pelé