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Favoritensiege zwischen Kontinenten

von Günther Jakobsen14:22 Uhr | 14.11.2013

In den Übersee-Aufeinandertreffen konnten sich Uruguay und Mexiko deutlich gegen die Außenseiter Jordanien und Neuseeland durchsetzen. Die Rückspiele sollten die Teilnahme der Favoriten an der WM in Brasilien auch nicht mehr gefährden.

Jordanien war bislang noch nie in einer WM-Qualifikation soweit wie 2013 gekommen. Die letzte Hürde erscheint jedoch um einiges zu hoch für die Araber zu liegen. Mit Uruguay stellte sich der mit Spitzenspielern gespickte WM-Vierte im ausverkauften International Stadium von Amman vor und ließ dem Außenseiter wenig Chancen, weiter von der WM zu träumen. Vor der Pause schlugen Pereira per Abstauber (22.) und Stuani (42.) zu, während sich Jordanien gleich nach der Pause noch einmal aufbäumte und immerhin zu einer Möglichkeit durch Ibrahim kam (52.). In der Folgezeit konterten die Urus ihren Gegner aber noch dreimal souverän aus. Lodeiro (69.), Rodriguez (78.) und Cavanis exzellenter Freistoß in der Nachspielzeit machten einen 5:0-Erfolg der Gäste perfekt, der locker zur Teilnahme in Brasilien ausreichen dürfte.

Auch im zweiten Play-off der gestrigen Nacht sollte das Rückspiel nur noch Formsache sein. Mexiko ließ den Gästen aus Neuseeland ebenfalls wenige Möglichkeiten, noch Hoffnung für eine dritte WM-Teilnahme zu schöpfen. Auch in dieser Partie führte der Favorit zur Halbzeit bereits mit 2:0. Aguilar (31.) und Jiménez (39.) trafen für die Mittelamerikaner. Im zweiten Durchgang schlug Oribe Peralta (47. und 80.) noch zweimal zu, Kapitän Rafael Marquez erhöhte auf 5:0 (83.). Zwar verkürzte Chris James für Neuseeland noch auf 1:5 (85.), doch selbst ein mindestens notwendiger 4:0-Heimsieg für den Außenseiter im Rückspiel erscheint nach dem Hinspiel eher unrealistisch.



Wir waren nach vorne hin nicht präsent, das war in der Form nicht geplant.

— rainer Niko Kovac zur ersten Halbzeit von Eintracht Frankfurt beim 1:2 auswärts gegen RB Leipzig.