Der FC Bayern stellte mit dem 5:0 in Düsseldorf einen neuen Liga-Rekord auf, während Meister Dortmund im Derby gegen Schalke beim 1:2 verdient den Kürzeren zog. Leverkusen kamen währenddessen nicht über ein 2:2 gegen Mainz hinaus, Frankfurt zwang auch die Hannoveraner mit 3:1 nieder und Freiburg schickte mit dem 2:0 in Wolfsburg das Magath-Team in die ganz große Krise.
Vor dem Spiel gegen den FC Bayern München hatte Fortuna Düsseldorf in dieser Saison gerade einmal drei Gegentore zugelassen. Das völlig überforderte Meier-Team ging allerdings in der Begegnung völlig unter und unterlag 0:5. Mandzukic (28.) und Gustavo (36.) hatten bis zur Pause bereits vorgelegt, ehe zweimal Thomas Müller (55., 86.) sowie Rafinha (87.) das Debakel für die Hausherren, die nicht den Hauch einer Chance besaßen, perfekt machten. Der FCB-Bundesliga-Rekord: nie zuvor gewann ein Team die ersten acht Spiele in einer Saison.
Im Ruhrpott-Klassiker Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04 fand der amtierende deutsche Meister nie wirklich ins Spiel. Afellay (14.) und Höger (48.) hatten die stabilen Königsblauen verdient in Front gebracht, während Lewandowski nur noch der Anschlusstreffer gelang (55.). Da der BVB auch in der Schlussphase keine großen Torchancen herausholte, ging der Erfolg für die Gäste absolut in Ordnung.
In der ersten Halbzeit bestimmte Bayer Leverkusen gegen den <1. FSV Mainz 05 eindeutig das Geschehen, legte aber nur ein Tor durch Kießling (43.) vor. Die Tuchel-Elf fand nach der Pause wesentlich besser in die Partie, während der Werkself völlig der Faden riss. Szalai (58.) und Risse (76.) kippten das Spiel nicht unverdient, doch Bayer rettete durch Castro (87.) immerhin noch einen Punkt.
Den besten Start an diesem Samstagnachmittag legte Eintracht Frankfurt gegen Hannover 96 hin. Matmour (5.) und Jung (18.) sorgten für einen verdienten 2:0-Vorsprung, doch die anfangs konfusen 96er kamen noch vor der Pause zum Anschlusstor (Abdellaoue, 43.). Im zweiten Durchgang blieb es spannend und ausgeglichen, bis Meier zum entscheidenden 3:1 für die Hessen traf (82.).
Auch gegen den SC Freiburg enttäuschte der VfL Wolfsburg in allen Mannschaftsbereichen. Trainer Felix Magath hatte Spielgestalter Diego auf der Ersatzbank belassen, doch positive Auswirkungen hatte auch diese Maßnahme nicht. Während die Wölfe nicht eine Großchance erspielten, hätten die Schwarzwälder sogar höher gewinnen können, trafen zweimal das Alu, aber auch durch Caligiuri (40., Foulelfmeter) und Schuster (84.) ins Netz und holten verdient die Punkte beim neuen Schlusslicht der Liga.
Ich mache kein böses Gesicht, sondern ein enttäuschtes.
— Weltmeister Fritz Walter nach einem BL-Aufstiegsspiel mit dem SV Alsenborn.