Nürnberg überraschte im ersten Sonntagsspiel bei der Berliner Hertha mit gnadenloser Effektivität, während sich der FC Bayern gegen mitlaufende Frankfurter mit einem nicht nur im Ergebnis deutlichen 5:0 schadlos hielt.
Zum sechsten Mal in Folge konnte sich Hertha BSC gegen den 1. FC Nürnberg nicht mit einem Sieg belohnen. Die Hauptstädter bestimmten die Partie zwar über weite Strecken, waren aber vorm gegnerischen Tor lange nicht so effektiv wie die Franken. Das schnelle 1:0 für Hertha durch Ramos (4.) wurde von den Gästen durch Feulner ihrem ersten gefährlichen Angriff erfolgreich beantwortet (20.). Im Mittelteil zerfaserte die Begegnung zwar reichlich, doch nachdem der FCN überraschend durch Drmic in Führung gegangen war (68.), zogen die Akteure aus Berlin zwar wieder an, doch echte Chancen gab es erst kurz vor Schluss. Das 2:2 durch Ramos und ein vorheriges Handspiel von Petrak nah Schiri Weiner zurecht wegen einer Abseitsstellung des Torschützen zurück (89.), während der Club in der Nachspielzeit durch Drmic per Foulelfmeter den 3:1-Auswärtssieg dingfest machte.
Ein völlig einseitiges Treffen gab es zwischen dem Tabellenführer FC Bayern München und Eintracht Frankfurt beim 5:0-Kantersieg des Rekordmeisters vor gewohnt vollem Haus in der Allianz-Arena. Zur Pause hatte der FCB bereits durch Tore von Götze (12.) und Ribery (44.) vorne gelegen, legte dann nach dem Seitenwechsel noch ebenfalls herrlich herausgespielte Treffer von Robben (67.), Dante (69.) und Mandzukic (89.) nach. Dazu trafen die spielfreudigen Gastgeber noch Alu und vergaben eine Reihe weiterer guter Möglichkeiten. Die Hessen waren fast durchgehend völlig überfordert.
Überhaupt kein Problem. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Ich habe dann die selbe Scheiße gespielt wie vorher. Schlimmer ist die Suche nach Sex.
— Ramon Berndroth, Trainer von Kickers Offenbach, zum Thema ,,Sex vor dem Spiel".