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Grasshoppers demütigten Verfolger aus Bern

von Günther Jakobsen15:58 Uhr | 05.05.2014

Nach der 0:5 Klatsche gegen Thun fertigten Skibbes Grasshoppers den anderen Berner Verein mit demselben Resultat ab. Die Young Boys halfen dabei tatkräftig mit. Basel hatte in Sankt Gallen keine Probleme. Lausanne steigt nach der Niederlage gegen Aarau ab, Vaduz steigt nächste Saison auf. Sion und Zürich halten mit ihren Siegen gegen Luzern und Thun die Spannung um die europäischen Plätze aufrecht.

Der FC Sankt Gallen legte zu Beginn der Partie gegen den FC Basel ein beachtliches Tempo hin. Yakins Truppe ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und legte schon vor dem Wechsel mit Toren von Stocker und Delgado vor. Stockers zweiter Streich besiegelte den wichtigen Dreier für Rotblau nach 55 Minuten gegen insgesamt doch harmlose Ostschweizer.

Shkelzen Gashi brachte die Zürcher Grasshoppers gegen die Berner Young Boys früh in Führung. Danach nahmen sich die Gäste selber aus dem Spiel. Zarate brannte aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Sicherung durch. Er musste nach einer Tätlichkeit vom Platz. Die zweite Rote Karte gegen Rochat nach einer Notbremse war allerdings hart, denn eine Torchance hatte der Berner mit seinem Zurückhalten von Ngamukol nicht vereitelt. Den fälligen Elfer verwertete Gashi ohne Probleme. Der Leader der Torjägerliste legte mit seinem Saisontreffer 16 und 17 noch zwei Tore nach. Den Schlusspunkt setzte Ngamukol mit dem 5:0.

Der FC Aarau sicherte sich mit seinem Sieg über Lausanne-Sport definitiv den Ligaerhalt. Lausanne hingegen muss in die Challenge League absteigen und macht dem Liechtensteiner Team Vaduz Platz in der höchsten Liga. Die Waadtländer begannen zwar besser, mussten aber dennoch durch Ionita dem Gegner den Führungstreffer zugestehen. Nach dem Ausgleich durch Vukusic dauerte es nicht lange bis zur erneuten Führung durch Burki. Ionita machte mit seinem zweiten Treffer in der Nachspielzeit alles klar.

Der heimstarke FC Thun geriet gegen den Cupsieger FC Zürich nach einem Kontertor von Rikan in Rückstand. Gavranovic traf nur wenige Minuten später nach einem Handspiel von Ferreira vom Punkt. Die Reaktion der Berner Oberländer durch Sadik führte erst zehn Minuten von Schluss zum Erfolg.

Eine optimale Ausbeute erarbeitet sich auch der FC Sion in Luzern. Die Innerschweizer hätten mit einem Sieg Verfolger Thun auf Distanz halten können und sogar die drittplatzierten Young Boys überholt. Nach der 0:1 Niederlage gegen die Walliser ist der Europa-League-Platz aber noch nicht im Trockenen. Dafür entledigten sich die Gäste ihrer Abstiegssorgen. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Assifuah, allerdings unbeabsichtigt. Der Ghanaer wurde angeschossen.

Andreas Beck, Bern



Das wundert mich nicht, dass der Franck das macht. Das ist so ein netter Kerl, das ist mir klar, dass er dem Jonny gratuliert.

— Freiburgs Trainer Christian Streich über eine Video-Botschaft für Jonathan Schmid von Ex-Bayernspieler Franck Ribéry (Monsieur Le Ribéry).