Hoffenheim überrascht positiv, Schalke negativ

von Günther Jakobsen17:36 Uhr | 23.08.2014

Drei Doppelschläge prägten drei Partien bei den fünf Nachmittagspartien vom Samstag. Hannover drehte damit das Match gegen Schalke, Bremen holte den Rückstand in Berlin auf und Hoffenheim entschied das Spiel gegen Augsburg. Frankfurt siegte zudem knapp über Freiburg, während sich Köln und der HSV ohne Treffer trennten.

Der FC Augsburg enttäuschte bei 1899 Hoffenheim keineswegs, musste sich aber am Ende mit einem 0:2 auf die Heimfahrt machen. Szalai (33.) und Elyounoussi (35.) waren mit der Vorentscheidung recht früh dran, doch danach stand die Defensive gegen eifrig anrennende FCA-Kicker sicher, so dass es beim 2:0 blieb.
Auch Hannover 96 entschied die Partie gegen den letztjährigen Dritten, dem FC Schalke 04, durch einen Doppelschlag und drehte den Rückstand, für den Huntelaar gesorgt hatte (47.). Den ersten Treffer besorgte Prib nach schöner Vorarbeit von Bittencourt (67.), wenig später legte er für den Torschützen und Neuzugang Joselu zum Siegtreffer auf (70.). Nach der Pokalniederlage in Dresden legte S04 somit auch in der Bundesliga einen Fehlstart hin.
Über weite Strecken enttäuschte Werder Bremen bei Hertha BSC und lag verdient durch zwei Tore von Julian Schieber (16., 47.), dem ehemaligen Reserveangreifer von Borussia Dortmund, mit 0:2 hinten. Dann aber schlugen auch die Hanseaten per Doppelschlag zu und verdienten sich in der Restspielzeit ein 2:2 in der Hauptstadt. Zwei Kopfbälle von Lukimya (53.) und di Santo (55.) landeten im Kasten der Hausherren.
Während Eintracht Frankfurt einmal durch Neuzugang Seferovic (15.) ins Schwarze traf, vergaben der SC Freiburg seine Möglichkeiten teils fahrlässig. Die sehenswerte Partie bot viel Tempo und gelungene Ballstafetten, einzig vorm Tor haperte es zumeist.
Gar kein Treffer fiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Die Gäste zeigten sich gegenüber der Vorsaison allerdings deutlich strukturierter und spielerisch verbessert. Köln konnte erst im zweiten Durchgang mithalten, allerdings waren in der gesamten Partie kaum Torszenen zu bewundern.



Wir haben uns dilettantisch wie eine Schülermannschaft angestellt, wobei ich nichts gegen Schüler habe.

— Friedhelm Funkel