Afrika und Europa spielen ihre letzten WM-Teilnehmer noch in kontinentalen Play-Offs aus; für die anderen Verbände wurden die Kontrahenten der interkontinentalen Duelle ermittelt.
Europa
Der letzte Spieltag brachte nur in den Gruppen B und D entscheidende Veränderungen. In der Gruppe B büßte Bulgarien Rang zwei ein, da man auf eigenem Platz Tschechien mit 0:1 unterlag. Dänemark sprang dank seines 6:0-Erfolges gegen Malta auf Platz zwei hoch, verpasste aber dennoch die Play-offs, da man als schlechtester Zweitplatzierter aus den neun Gruppen abschnitt. Folgen hatte der Platztausch in der Gruppe D: Die Türkei musste sich vor eigenem Publikum den Niederländern geschlagen geben (0:2) - Rumänien gewann zeitgleich mit 2:0 gegen Andorra und löste damit die Türken als Gruppenzweiten ab. Ansonsten blieb in den oberen Positionen die Reihenfolge des vorigen Spieltags erhalten; Bosnien-Herzegowina verteidigte dementsprechend seine Führung in der Gruppe G und feierte erstmals den Einzug in eine WM-Endrunde. Folgende acht Teams bestreiten die Relegation: Portugal, Griechenland, Kroatien, Ukraine (gesetzt) - Frankreich, Schweden, Rumänien, Island (werden zugelost).
Südamerika und Asien
Argentinien, Kolumbien, Chile und Ecuador qualifizierten sich direkt für die Endrunde, derweil Uruguay als Fünftplatzierter in die Relegation muss. Am letzten Spieltag konnte Uruguay dank seines 3:2-Sieges über Argentinien zwar noch nach Punkten mit Ecuador (1:2 in Chile) gleichziehen, scheiterte jedoch an der schlechteren Tordifferenz. Als Gegner der „Celeste“ im Play-off-Duell wartet Jordanien, das sich gegen Usbekistan durchsetzte, um Platz fünf des Asiatischen Verbandes (AFC) zu erreichen.
Auf direktem Wege hatten sich zuvor Iran, Südkorea, Japan und Australien als stärkste Mannschaften des AFC-Bereichs behauptet und für Brasilien qualifiziert.
Nord- und Zentralamerika und Karibik
Die Verteilung der WM-Startplätze entsprach dem Stand des vorigen Spieltages: Die USA und Costa Rica klar vornweg, Honduras sicherte sich mit dem Punktgewinn auf Jamaika (2:2) Rang drei. Mexikos vierter Rang wurde indes nur gesichert, weil Verfolger Panama auf den letzten Drücker den US-Boys mit 2:3 unterlag. In der Nachspielzeit raubten Treffer durch Zusi und Johannsson den Panamesen den Relegationsplatz vier. Diesen behielt Mexiko - der Gegner im Play-off ist Neuseeland, der Gewinner des Ozeanien-Verbandes (OFC).
Afrika
Als letztes der fünf Play-offs des Afrikanischen Verbandes CAF wurde das Duell Ghana vs. Ägypten angepfiffen. Der Schlusspfiff des Hinspiels im ghanaischen Kumani besiegelte dann einen unerwartet hohen 6:1-Sieg der Gastgeber, deren Endrundenteilnahme damit verbrieft sein sollte. Asamoah Gyan (5./53.) traf zweimal. Die Elfenbeinküste (3:1 gegen Senegal), Nigeria (2:1 in Äthiopien) und Burkina Faso (3:2 gegen Algerien) hatten sich zuvor bereits mit Hinspielerfolgen eine Basis geschaffen; Tunesien und Kamerun trennten sich unentschieden (0:0).
André Schulin
Das geht Dich einen Scheißdreck an! Ich frag' Dich ja auch nicht, ob Du immer noch in diesen Schwulenbars abhängst.
— Sir Alex Ferguson zu einem Journalisten, der ihn fragte, ob er vorhabe, im Sommer 2006 zur Weltmeisterschaft nach Deutschland zu reisen