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Jordanien und Usbekistan in der Verlängerung

von Günther Jakobsen15:37 Uhr | 22.06.2013

Unter der Woche fielen im Bereich des asiatischen Verbandes AFC die letzten Entscheidungen über die direkten WM 2014-Tickets. Neben den vier Qualifizierten blieb Jordanien und Usbekistan noch die Hoffnung, die Endrunde über zwei Play-off-Runden zu erreichen.

Für Japans Nationalteam endete das Confederations Cup-Turnier bereits vorzeitig in der Gruppenphase. Nach zwei Niederlagen, gegen Brasilien und Italien, wurde das abschließende Spiel gegen Mexiko bedeutungslos. Als Trostpflaster konnte das Team von Alberto Zaccheroni aber mitnehmen, dass man sich als Sieger der Gruppe 2 in der WM-Qualifikation Asiens die Rückkehr nach Brasilien bereits gesichert hatte. Mit 17 Zählern war man letztendlich deutlich vor den ebenfalls qualifizierten Australiern (13 Punkte) über die Ziellinie gegangen.

Eindeutig enger verlief das Rennen in der Gruppe 1. Am letzten Spieltag kippte der Iran (16 Punkte) dank eines 1:0-Auswärtssieges die Auswahl Südkoreas (14) von der Pole-Position. Die Südkoreaner traf diese Niederlage allerdings nicht sonderlich hart, da sie als Zweitplatzierter ebenfalls das Brasilien-Ticket erhielten. Leidtragender des iranischen Sieges war jedoch Usbekistan. Den Usbeken glückte in ihrem letzten Spiel ein 5:1-Kantersieg gegen Katar. Punktgleich mit Südkorea fehlte jedoch ein einziger Treffer, um Platz zwei zu erreichen.

Usbekistan verblieb aber noch eine Chance: Als Dritter der Gruppe 1 könnte man sich als möglicher Sieger des Play-offs (im September) gegen den Dritten der Gruppe 2 (Jordanien) noch in ein so genanntes „Internationales Play-off“ gegen den Fünften des südamerikanischen Verbandes retten.



Der FC Bayern war besser, aber zu gutmütig.

— Franz Anton Beckenbauer nach einem 1:3 des FC Bayern München bei Borussia Mönchengladbach.