Borussia Dortmund genügte eine knappe Niederlage gegen überraschend starke St. Petersburger zum Viertelfinaleinzug, während sich Manchester United durch ein 3:0 über Piräus die nächste Runde sicherte.
Stark ersatzgeschwächt, vor allem im kreativen Mittelfeld (Reus, Blaszczykowski, Gündogan, Bender), war Borussia Dortmund vor allem darauf bedacht, den 4:2-Vorsprung aus dem Hinspiel daheim gegen Zenit St. Petersburg im Verwaltungsmodus zu verteidigen. Nach einer guten Kopfballchance für Aubameyang in den Anfangsminuten übernahm Zenit die Spielregie und ging prompt durch eine Einzelleistung des Brasilianers Hulk in Führung (16.). Der BVB hatte danach eine gute Möglichkeit für Großkreutz (22.), während Shatov gegenüber das 2:0 verpasste (37.). Dann setzte sich Kehl im Luftkampf energisch durch und köpfte zum erlösenden Ausgleich für die Borussen ein (38.). Das Spiel dümpelte bis zur 73. Minute nicht sonderlich unterhaltsam vor sich hin, ehe Joker Rondon per Flugkopfball die erneute Führung für die Gäste erzielte. Mehr gelang dem russischen Team gegen die hinten aufmerksame Klopp-Elf allerdings nicht mehr und das Weiterkommen des BVB war trotz des 1:2 im Sack.
Mit einem ungünstigen 0:2-Vorlauf aus dem Hinspiel hatte Manchester United gegen Olympiakos Piräus im Old Trafford ein dickes Brett zu bohren. Drei Treffer von Robin van Persie , der per Elfer (25.), nach einer Rooney-Vorlage (45.) und per Freistoß (52.) traf, aber drehten die Perspektive für den eigentlichen Favoriten dieser Konstellation. In der Schlussphase hatten die Hausherren allerdings noch bange Minuten zu überstehen, denn Piräus erspielte einige Chancen zum Gegentreffer, doch Torwart de Gea rettete den Drei-Tore-Vorsprung ins Ziel, so dass der englische Meister doch noch das verloren geglaubte Viertelfinale erreichte.
Wäre es kälter gewesen, wär' vielleicht einer von ihnen am Boden festgefroren.
— Peter Neururer nach einer 0:3-Niederlage seines 1.FC Köln beim MSV Duisburg über seine Spieler