Europas führende Ligen waren schon immer von Mannschaften geprägt, die den jeweiligen Titelkampf unter sich ausmachten. Von Zeit zu Zeit mischten sich aufstrebende Klubs in die Reihen der potenziellen Meisterkandidaten und konnten auch gelegentlich Erfolge verbuchen. Die nachfolgende Auflistung zeigt jedoch, dass "üblichen Verdächtigen" sich immer wieder durchsetzen. Auch aktuell sind viele der Favoriten wieder auf Titelkurs. Die Rekordmeister Deutschlands, Spaniens und Italiens führen ihre Ligen derzeit an.
England (seit 1889)
Manchester United - 20
Liverpool FC - 18
Arsenal FC - 13
Englands Fußball wurde etwa 20 Jahre lang von Manchester United dominiert (die Ära Sir Alex Ferguson). Die Finanzspritzen ausländischer Investoren wirbelten die Szene dann durcheinander; Chelsea FC und Manchester City konnten deshalb durchstarten und sind derzeit führend. Der verpatzte Saisonstart warf ManUnited zurück.
Italien (seit 1930)
Juventus Turin - 30
AC Mailand - 19
Inter Mailand - 18
In der Serie A haben sich Juve und AS Rom einen gewissen Vorsprung verschafft. Es müssten schon beide Teams eine erhebliche Durststrecke erleiden, damit ein möglicher Verfolger noch heran käme.
Spanien (seit 1929)
Real Madrid - 32
FC Barcelona - 22
Atletico Madrid - 10
Alle drei besten aus der Rekordliste können in der Primera Division noch Meister werden. Real und Barca liegen Kopf an Kopf vorn, Atletico nicht weit dahinter und theoretische Chancen, zumindest noch unter die ersten Drei zu kommen, verblieben vier Verfolgern.
Deutschland (seit 1903)
FC Bayern München - 24
1. FC Nürnberg - 9
Borussia Dortmund - 8
Die aktuelle Situation in der Bundesliga weist den FC Bayern als sicheren kommenden Meister aus. Keine andere europäische Topliga erscheint dermaßen einseitig im Titelkampf. Die nächstfolgenden Klubs in der Allzeit-Rekordliste sind allerdings außen vor. Der BVB duchlebt überraschend eine heftige Krise, derweil der Club schon seit langem nicht mehr konkurrenzfähig ist.
Vor lauter Philosophieren über Schopenhauer kommen wir gar nicht mehr zum Trainieren.
— Richard Golz auf die Frage, was beim sogenannten Studentenclub SC Freiburg anders sei