Mit einer Klatsche für den FC Aarau festigte der Leader Basel seine Position. Skibbes Grasshoppers blieben dank Gashis Meisterleistung gegen Sion in der Lauerstellung. Die Young Boys holten immerhin wieder einen Punkt in der Ostschweiz. Auch Schlusslicht Lausanne holte gegen die zweite Berner Mannschaft aus Thun einen Zähler, und Luzern stoppte Zürichs guten Lauf in der Rückrunde.
Der 19-jährige Gregory Wüthrich machte bei seinem dritten Einsatz für die Berner Young Boys seinen ersten Treffer. Kurz darauf glich Nater für den FC Sankt Gallen aus. Danach hatten die Gäste aus Bern die besseren Chancen. Gegen Ende der schwächeren zweiten Hälfte verloren sie nach der zweiten Gelben Karte Costanzo und mussten froh sein, dass der Schuss von Mathys in der Nachspielzeit nur die Latte traf.
Nach 14 Minuten war das Spiel des FC Basel gegen den FC Aarau bereits entschieden. Suchy, Stocker und Bulvitis durch Eigentor brachten die Gastgeber entscheidend in Führung. Besonders Stockers Treffer war sehenswert. Alle drei Tore fielen nach Eckbällen. So auch Tor Nummer vier durch Philipp Degen. Nur der fünfte Treffer entstand aus dem Spiel. Der 17-jährige Embolo traf zwei Minuten nach seiner Einwechslung. Bei allen fünf Toren war der Aarau-Torhüter Unnerstall machtlos.
Nach zwei Toren durch Gashi für die Zürcher Grasshoppers schaffte der FC Sion durch einen Doppelschlag des eingewechselten Leo den Ausgleich. Dazwischen verschoss Gashi einen Elfmeter. Gashi gab aber auch die Vorlage für das 3:2 von Dabbur und machte das 4:2 selber. Beim letzten Treffer waren die Walliser nur noch zu zehnt, da Perrier nach Gelbrot vom Platz musste.
Der FC Luzern schaffte es, die Erfolgsserie des FC Zürich zu brechen. In einer ruppig geführten Partie wurde Rangelov nach einer guten halben Stunde frei gespielt. Der Bulgare nutzte seine Chance und brachte das Heimteam in Führung. Die Innerschweizer hatten danach noch einige gute Chancen, vom Gegner kam hingegen erstaunlich wenig.
Nach der regulären Spielzeit stand es zwischen dem FC Thun und Lausanne-Sport nach Toren von Ekeng und einem Eigentor von Banana 1:1. Doch in der Nachspielzeit passierte noch einiges. Zuerst gab es für den Thuner Reinmann nach der zweiten Verwarnung einen Platzverweis. Kurz darauf ging das Schlusslicht durch Chakhsi wieder in Führung. Doch nur Sekunden später traf Schneuwly zum erneuten Ausgleich.
Andreas Beck, Bern
Überhaupt kein Problem. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Ich habe dann die selbe Scheiße gespielt wie vorher. Schlimmer ist die Suche nach Sex.
— Ramon Berndroth, Trainer von Kickers Offenbach, zum Thema ,,Sex vor dem Spiel".