Nichts wie vorher

von Günther Jakobsen15:50 Uhr | 25.09.2014

Auf allen Positionen veränderte sich die Tabelle. Größter Profiteur war der FC Bayern, als neuer Spitzenreiter. Das neu formierte Viererfeld am Ende des Rankings verpasste erneut den ersten Saisondreier.

Geerdet: "Der Gegner hat seine überragende Qualität in der Offensive in der Anfangsphase gezeigt. Da kann man nicht alles verteidigen", erklärte Paderborns Coach André Breitenreiter nach der 0:4-Niederlage, die den Aufsteiger auf Platz sieben zurückwarf und die Bayern, bei denen der zweifache Torschütze Götze mit Sonderlob überschüttet wurde, ans vordere Ende des Klassements führte. Mainz und Hoffenheim genügten die jeweiligen Unentschieden, um in den internationalen Startplätzen zu bleiben, während Leverkusen und Hannover dank ihrer knappen 1:0-Siege auf die CL-Ränge hinter den Bayern vorrückten. In Leverkusen (1:0 gegen Augsburg) unterbrach Schiedsrichter Winkmann das Spiel zweimal, wegen eines heftigen Gewitters. Der 1:0-Erfolg Gladbachs über den Hamburger SV sicherte Lucien Favres Team die Rückkehr auf EL-PLatz sechs. In der unteren Tabellenhälfte freute sich der FC Schalke über den größten Sprung: Mit dem 3:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen, dem einzigen Erfolg einer Gastmannschaft, tauschte man den Platz mit den Grünweißen, die von Rang 13 auf 16 rutschten. Neben Bremen blieben noch Freiburg, Stuttgart und Hamburg - das Quartett am Ende des Feldes - ohne Saisonsieg.

Besonders ärgerlich war dies für den SC Freiburg und den VfB Stuttgart, die beide auswärts einen Sieg vor Augen hatten. Wie in der Vorwoche gegen die Hertha schluckte der SCF in der Nachspielzeit einen Gegentreffer (3:3), der diesmal Hoffenheim einen späten Punkt gegen die Breisgauer sicherte. Und Stuttgart, das sich rund eine Stunde vor dem Anpfiff beim BVB von Sportdirektor Fredi Bobic getrennt hatte, führte bereits mit 2:0 gegen die "Schwarzgelben" (Doppelpack durch Didavi), musste sich aber doch mit einer 2:2-Punkteteilung zufrieden geben. "Ich bin hin und her gerissen. Wenn man 2:0 führt, dann möchte man gerade in unserer Situation das Spiel auch gewinnen. 70 Minuten haben wir eine gute Leistung gezeigt. Am Ende hätten wir sogar noch verlieren können", bewertete Armin Veh das Spiel. Für Jürgen Klopp ("Mit dem Großteil des Spiels bin ich einverstanden") war das Remis verdient. Wolfsburgs Coach Dieter Hecking akzeptierte die 0:1-Niederlage der "Wölfe" in Berlin, mit Hinweis auf die mangelnde Effizienz seines Teams: "Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, aber uns fehlte vorne die Durchschlagskraft." Den Frankfurtern (2:2 gegen Mainz) wird Torwart Kevin Trapp lange Zeit fehlen (Sprunggelenksverletzung); als Back-up für Ersatzkeeper Felix Wiedwald verpflichtete die Eintracht Timo Hildebrand.



Ich bin gerne hier.

— Niclas Füllkrug zum Thema ,,Verbleib bei Werder Bremen."