Ein knapper 1:0-Sieg im an Höhepunkten armen Endspiel gegen Burkina Faso zementierte Nigerias Erfolg. Zuvor setzte sich Mali erneut gegen Ghana durch und belegte wie im Vorjahr den dritten Platz.
Das 1:0-Siegtor der „Super Eagles“ war zweifellos das Highlight des ansonsten biederen Finales Nigeria vs. Burkina Faso. Sunday Mba bewies in dieser Szene eine erstklassige Ballkontrolle, als er einen aus dem 16er der „Hengste“ kommenden Abpraller aus der Luft mitnahm, im Strafraum einen Verteidiger überlupfte und dann direkt mit links einschoss (39.). Die Kicker von Burkina Faso hatten mit dem Finaleinzug schon weitaus mehr erreicht, als ihnen zugetraut wurde. Auch dass Pitroipa begnadigt wurde - die Gelb-Rote Karte des Halbfinales wurde zurückgezogen, da der Schiedsrichter eine Fehlentscheidung zugab - half dem Überraschungsteam nicht weiter. Der Ex-Bundesligaprofi blieb wie seine Mitspieler weitestgehend harmlos, so dass Nigerias Erfolg verdient war. Der Afrikameister der Jahre 1980 und 1994 stellte die kompaktere und torgefährlichere Mannschaft.
Im Spiel um den dritten Platz kam es zur Neuauflage des Vorjahres. Und wie 2012, als Mali mit 2:0 gegen Ghana gewann, entschieden die Malier dieses Duell für sich. Samassa, mit einem schönen Flugkopfball (21.) und Keita (48.) hatten die Elf von Trainer Partrice Carteron mit 2:0 in Führung gebracht, als Wakaso eine Elfmeterchance Ghanas zum Anschluss vergab (58., drüber). Ein Torwartfehler Diakites, der Kwadwo Asamoahs Schuss aus großer Distanz falsch berechnete, brachte die Ghanaer dann doch auf 1:2 heran (82.). In der Schlussminute beendete Diarra mit einem erfolgreichen Konter zum 3:1 dann alle Hoffnungen Ghanas.
Mehr Horst Hrubesch war nicht drin!
— Roy Präger, HSV, über ein Kopfballtor gegen Juventus Turin (3:1).