England und Österreich überquerten die Ziellinie, Portugal und Spanien kamen mit jeweils knappen Siegen ein gutes Stück voran. Dänemark muss vor Albanien zittern.
Ein dünner 1:0-Auswärtserfolg in Mazedonien genügte Spanien (21 Punkte), um sich in der Gruppe C ein wenig von der Slowakei (19) abzusetzen. Das Tor fiel in der 8. Minute, als Mata, von rechts kommend, den Ball hoch in Richtung langer Pfosten schnippelte. Das Spielgerät prallte vom Gebälk gegen den Rücken des überlupften Torhüters Pacovski und dann ins Netz. Zur gleichen Zeit spielten die Slowaken gegen die Ukraine (16) nur 0:0 unentschieden, was den Dreikampf um die relevanten ersten Ränge offen hielt.
England (24 Punkte) hatte sich bereits nach sieben Runden vorzeitig als Sieger der Gruppe E qualifiziert und gestaltete auch den 8. Spieltag mit einem 2:0-Sieg gegen die zweitplatzierten Schweizer (15) erfolgreich. "Es war ein gutes Ergebnis heute, auch wenn wir nicht so gut gespielt haben", kommentierte Wayne Rooney den für ihn persönlich herausragenden Abend: In der 84. Minute verwandelte er einen Foulelfmeter zum 2:0-Endstand, Kane hatte für die Führung gesorgt (67.). Rooney löste mit seinem 50. Tor für die englische Nationalmannschaft den bisherigen Rekordhalter Bobby Charlton ab. Slowenien (12) tauschte dank eines 1:0-Erfolges über die Balten mit Estland (10) den Platz; Litauen (9) hat nach dem 2:1-Sieg gegen San Marino als Fünfter nur noch Außenseiterchancen auf Platz drei: Die beiden letzten Gegner sind Slowenien und England.
Spannend blieb es in der Gruppe F. Das Führungsduo Nordirland (17 Punkte) und Rumänien (16), sowie die drittplatzierten Ungarn (13) - nach ihrem 1:1-Remis in Nordirland -, können sich ihrer Sache noch nicht sicher sein. Finnland (10) holte sechs Punkte aus den beiden letzten Spielen, muss aber noch in Rumänien und gegen Nordirland antreten. Im Spiel gegen Ungarn retteten die Nordiren erst in der Nachspielzeit den Punkt, als Lafferty aus Nahdistanz traf.
Österreichs (24 Punkte) Dominanz in der Gruppe G spiegelte sich auch im Gastspiel bei den Schweden (12) wider, das die Mannschaft von Marcel Koller mit 4:1 gewann. Alaba (9.), Harnik (38./88.) und Janko (77.) machten mit ihren Treffern Österreichs erste EM-Qualifikation endgültig sicher. "Jetzt kann man sagen ´Frankreich wir kommen´", traute sich Koller aus der Reserve. Russland (14) rückte mit seinem 7:0-Kantersieg in Liechtenstein näher an den Frankreich-Trip heran, behielt aber die Konkurrenz aus Schweden und Montenegro (11) im Kampf um Platz zwei noch im Genick.
Die Situation in der Gruppe I blieb aufgrund der unterschiedlich absolvierten Spiele diffus. Portugals (15 Punkte) glücklicher 1:0-Auswärtssieg in Albanien (11), eingefahren durch Velosos Last-minute-Treffer, sicherte den Iberern aber zumindest Platz drei. Dänemark (12) brachte sich mit dem torlosen Unentschieden in Armenien in eine schwierige Lage. Den Skandinaviern steht zum Punkten nur noch das Auswärtsspiel in Portugal zur Verfügung, derweil Albanien mit Serbien und Armenien noch zwei Gelegenheiten hat, sich von Platz drei zu verbessern.
Unser Ziel ist, mit Vernunft, Realismus sowie mit der notwendigen Zeitachse den Aufstieg in die 1. Liga zu schaffen.
— Martin Kind, Präsident von Hannover 96, plant voraus...