Paderborn und Freiburg mit Hoffnung

von Günther Jakobsen17:33 Uhr | 11.04.2015

Während sich im unteren Tabellendrittel die Mainzer daheim gegen Leverkusen geschlagen geben mussten, sicherten sich Freiburg bei Schalke einen Punkt, Paderborn gar einen Dreier gegen Augsburg. Bayern bezwang Frankfurt wie erwartet, Mönchengladbach die Dortmunder ebenfalls deutlich. Freitagabend vergab Hannover gegen Hertha einen kleinen Befreiungsschlag.

In der Schlussphase bekam der 1. FSV Mainz 05 zwar noch zwei Foulelfmeter zugesprochen, die Koo verwandelte (78., 90.), doch zuvor hatte Bayer Leverkusen die Szenerie indes deutlich beherrscht und drei Treffer von Son (15.), Kießling (60.) und Calhanoglu (73.) vorgelegt. Am Ende reichte der verdiente Vorsprung für den CL-Kandidaten.

Ein erneut starker Schlussmann Roman Bürki sowie eine solide Abwehrleistung genügten dem SC Freiburg für eine Nullnummer beim enttäuschenden FC Schalke 04, der trotz des profilierten Angriffs mit Farfan, Huntelaar und Choupo-Moting offensiv massiv enttäuschte. Schuster vergab den möglichen Sieg der Gäste vom Elfmeterpunkt und schoss über den Kasten (58.).

Sechs Spiele hatte der SC Paderborn 07 nicht ins gegnerische Tor getroffen und war auf den vorletzten Platz abgerutscht. Gegen den FC Augsburg aber platzte der Knoten: Kachunga (48.) und Lakic (60.) trafen, während für den FCA nur Höjbjerg (52.) ins Schwarze zielte. Das Chancenplus lag zudem auf Seiten der Ostwestfalen, die sich den Dreier absolut verdienten.

Offensiv harmlose Gäste von Eintracht Frankfurt hatten ohne ihren Torjäger Meier keine Chance bei Rekordmeister FC Bayern München. Lewandowskis gelungener Doppelschlag (15., 66.) deutete neben einer Vielzahl weiterer Tormöglichkeiten in die erwartete Richtung. Thomas Müller machte mit einem sehenswerten Drehschuss den Endstand klar (82.).

Zwar bot Borussia Dortmund bei Borussia Mönchengladbach eine sehenswerte Gegenwehr, musste sich allerdings der effektiven Chancenverwertung der Hausherren beugen. Wendt schockte mit dem 1:0 bereits nach einer halben Minute, Raffael (32.) und Nordtveit (67.) klärten überzeugend die Sachlage zeitig. Dortmund verdiente sich nur noch den Anschlusstreffer durch Gündogan (77.).

Die Möglichkeit für Hannover 96, sich mit einem Dreier im Abstiegskampf etwas besser zu behaupten, war gegen Hertha BSC nach dem 1:0 durch Christian Schulz (75.) gegeben. Der Berliner Endspurt wurde jedoch belohnt, denn Stocker fand mit einem akrobatischen Treffer ins Ziel und rettete das Remis (83.) für die Hauptstädter.



Was Sie hier sehen, ist möglicherweise die Antizipierung für das, was später kommt.

— Wilfried Mohren.