Real und Paris bereits deutlich im Vorteil

von Günther Jakobsen13:11 Uhr | 03.04.2014

Nach Schalke 04 im Achtelfinale nahm Real Madrid auch Borussia Dortmund bereits im Hinspiel fast alle Chancen aufs Weiterkommen. Der FC Chelsea dürfte es nach dem 1:3 bei Paris St. Germain gleichfalls sehr schwer haben, das Viertelfinale in der diesjährigen Champions League zu überstehen.

Sechsfach musste Borussia Dortmund im CL-Viertelfinale bei Real Madrid Stammspieler ersetzen. Im Gegensatz zum letztjährigen Treffen ging die Klopp-Elf somit als Außenseiter ins Rennen und musste auch früh das 0:1 schlucken. Nach einer perfekten Kombination über Benzema und Carvajal war Bale zuletzt am Ball, spitzelte ihn an Weidenfeller vorbei ins linke Toreck (3.). Der BVB-Schlussmann stand auch in der Folgezeit im Mittelpunkt des Geschehens, musste mehrfach sein Können zeigen, während seine Vorderleute kaum für Entlastung sorgten. Als dem zumeist völlig neben sich stehenden Mkhitaryan vor dem eigenen 16er ein Abspielfehler unterlief, landete die Kugel über Xabi Alonso bei Isco, der den Ball ebenfalls perfekt im linken Toreck platzierte (27.). Während der BVB offensiv weiterhin harmlos blieb, wurde Weidenfeller vor der Pause weiter geprüft, rettete sein Team vor einem noch höheren Rückstand. Nach dem Seitenwechsel griffen die Borussen früher an und spielten im zweiten Durchgang auf Augenhöhe. Während aber Real eine weitere Möglichkeit zum 3:0 durch Christiano Ronaldo nutzte (57.), vergaben Aubameyang (49.), Mkhitaryan (59.) und Reus (68.) gute BVB-Gelegenheiten zum wichtigen Gegentor. Da auch Real noch einige Chancen (Benzema!) liegen ließ, blieb es beim 3:0 für die Madrilenen, die somit bereits mit mehr als nur einem Bein im Halbfinale stehen.

Bis kurz vor dem Abpfiff sah das Ergebnis für den FC Chelsea bei Paris St. Germain mit 1:2 noch ganz passabel aus. Dann aber dribbelte sich Joker Pastore in der Nachspielzeit über rechts durch und traf mit links überraschend ins kurze Eck zum 3:1-Endstand für die Franzosen. Auch PSG war in der 3. Spielminute in Front gegangen, weil Lavezzi eine zu kurze Terry-Kopfballabwehr umgehend zur Führung nutzte. Doch die Mourinho-Truppe glich durch einen Foulelfmeter von Hazard in der 27. Minute aus, hatte sich zuvor zudem etwas gesteigert. Nach dem 1:1 waren die Vorteile verteilt, doch Paris hatte Glück, denn nach einer unübersichtlichen Strafraumsituation prallte David Luiz die Kugel unglücklich vom Bein ins eigene Netz (61.). Im weiteren Verlauf schieden bei den Hausherren allerdings Ibrahimovic und Verratti verletzt aus. Dennoch blieb Paris im Vorwärtsgang und wurde durch Pastorale mit dem 3:1, dadurch mit einer guten Ausgangsbasis vor dem Rückspiel belohnt.



Ich frage auch ab und zu nach. Aber anscheinend vertrauen sie mir nicht, dass ich es für mich behalte.

— Mats Hummels über die Trainersuche beim FC Bayern München in der Saison 2017/18