Bundesliga - News

Rückrundenstart ohne Überraschungen

von Günther Jakobsen15:18 Uhr | 03.02.2014

Basel mit mehr Mühe als erwartet und die Young Boys mit Glück, sowie die Grasshoppers mit einem trotz interner Schwierigkeiten souveränen Auftritt, bilden weiterhin das Spitzentrio. Luzern wurde leicht zurückgebunden. Aarau und Sankt Gallen trennten sich unentschieden, und Zürich holte sich gegen Sion einen verdienten Dreier.

Meister Basel hatte mit dem Schlusslicht Lausanne eine vermeintlich einfache Aufgabe zu lösen. Doch der ersatzgeschwächte Leader tat sich im Waadtland schwer. Das Heimteam brachte sich nach zehn Minuten durch ein Eigentor von Mevlja in Rücklage. Durch beherzten Einsatz schaffte das Heimteam durch Feindouno den Ausgleich. Es war der junge Frei, der für den Meister die Kohle aus dem Feuer holte. Philipp Degens 3:1 in der Nachspielzeit war nur noch Zugabe.

Die Berner Young Boys gingen im Derby gegen den FC Thun durch einen abgelenkten indirekten Freistoss von Martinez in Führung. Hadergjonaj hatte den Schuss des von Thun zurückgekehrten Stürmers unglücklich mit seinem Allerwertesten ins eigene Tor befördert. Doch die Gäste waren vor halb gefüllten Rängen spielbestimmend und hatten die besseren Chancen. Reimanns „missglückter“ Verlängerungsversuch landete unhaltbar für Mvogo im Berner Netz. Es folgten zwei Thuner Schüsse an die Torumrandung und in der Schlussminute ein Aufsetzer Zarates zum glückhaften Sieg für die Young Boys.

Die Wirren und Abgänge bei den Zürcher Grasshoppers hatten gegen den FC Luzern kaum Spuren hinterlassen. Skibbes Team ging durch eine Hacke von Gashi, ein umstrittenes Tor von Lang und einen Treffer von Salatic entscheidend in Führung. Rengglis Tor zum 1:3 war nur noch für die Statistik.

Ein Tor von Gavranovic kurz vor dem Seitenwechsel entschied die Partie zugunsten des von vielen Ausfällen geplagten FC Zürich gegen den FC Sion.

Der FC Aarau holte gegen den FC Sankt Gallen nach einer ausgeglichenen Partie einen verdienten Punkt. Die Torschützen waren Lüscher für die Aargauer und Mathys für die Ostschweizer.

Andreas Beck, Bern



Der Präsident hat gesagt, wir dürfen die Schuld nicht beim Boden suchen und ja, er hat Recht.

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