Ein bitterer Abend für die deutschen Ruhrpott-CL-Teams gegen zwei Londoner Klubs. Dortmund unterlag recht unnötig daheim dem FC Arsenal mit 0:1, während sich Schalke erneut eine 0:3-Schlappe gegen den FC Chelsea einfing.
Zuletzt hatte die Angriffsmaschine von Borussia Dortmund noch einwandfrei gegen den VfB Stuttgart funktioniert. Auch im Hinspiel bei FC Arsenal wurde effektiv vollstreckt. Im gestrigen Heimspiel gegen den Londoner Klub und aktuelle Tabellenführer der Premier League wollte die Kugel indes partout nicht den Weg ins Tor der Gäste finden. Vor der Pause schoss die Wenger-Truppe nicht einmal auf den Kasten der Borussen. Nach der Pause fiel wie aus dem Nichts mit der ersten Möglichkeit das 1:0 durch einen Ramsey-Kopfball, dem Mesut Özil butterweich aufgelegt hatte (62.). Das 2:0 verpasste der Torschütze nur vier Minuten später. Dortmund kam gegen die massive Arsenal-Deckung kaum noch zu Torchancen. Dem Klopp-Team wurde allerdings in der Nachspielzeit ein klarer Elfer verwehrt, den Mertesacker an Lewandowski verursacht hatte.
Auch für den FC Schalke 04 war der Dienstagabend des 4. Spieltages in der Champions League ein Abend zum Vergessen. Vor allem für Torhüter Timo Hildebrand, der mit einem unglaublichen Fehler das 0:1 durch Eto’o verursachte, war der Auftritt ein gebrauchter. Er hatte sich die Kugel bei einem freien Abschlag zu weit vorgelegt, Eto´o gelang es mit dem rechten Fuß zu blocken und das Leder lag im Tor (31.). Vorher hatte S04 mehr als nur gut mitgehalten, vergab seine Führungsmöglichkeiten allerdings teils fahrlässig. Das 0:1 bedeutete einen Bruch im Schalker Spiel. Eto´o schloss einen Konter nach 54 Minuten perfekt ab und der eingewechselte Demba Ba machte den Sack in der 83. Minute zu. Dennoch blieben die Königsblauen gut im Rennen, weil sich die restliche Konkurrenz gegenseitig die Punkte abnahm.
,,Das ist für mich die Abteilung Sandkasten, fünftes bis siebtes Lebensjahr!" - ,,Das hat der Trainer Ribbeck mir in Kaiserslautern vorgemacht!"
— Legendärer Dialog mit Erich Ribbeck, Trainer FC Bayern, und seinem ehemaligen Spieler, Klaus Toppmöller, Coach von Eintracht Frankfurt, nach dem Spitzenspiel 1993 (2:2). Toppmöller hatte geblufft und unter anderem Jay-Jay Okocha nicht von Anfang an aufgestellt.