Siegreiche Europapokal-Kandidaten

von Günther Jakobsen12:49 Uhr | 19.01.2015

Alle sechs Klubs auf den internationalen Startplätzen gewannen am 19. Spieltag. Das Führungsduo Real Madrid und FC Barcelona holte dabei die deutlichsten Siege heraus; Messi traf drei Mal.

Das fünftplatzierte Team des FC Valencia hatte einige Mühe, sich von UD Almeria abzusetzen. Dem gut herausgespielten Führungstreffer von Parejo (11.) ließen die Gäste fast umgehend und ebenfalls eine gute Kombination den 1:1-Gleichstand folgen (13., Hemed). Dann traf Rodrigo aus kurzer Distanz (28.), doch wieder war Hemed zur Stelle, um für Almeria auszugleichen (33., abgefälschter Kopfball nach Eckstoß). Bei einem weiteren Eckball, noch vor der Pause, köpfte der Israeli lediglich an den Querbalken - Valencia, von den eigenen Fans zweitweilig mit Pfiffen bedacht, hatte Glück. Der einstige Almeria-Stürmer Negredo, eingewechselt nach einer Stunde, bescherte den Gastgebern schließlich doch die drei Punkte, als er in der 83. Minute eine Flanke zum 3:2-Endstand einköpfte. Valencias Coach Nuno Simoes war mit dem Resultat zufrieden, verlangte aber mehr von seiner Mannschaft: "Unser Ziel ist es, in die Champions League einzuziehen; wir wissen jedoch auch, das es schwer wird." Derzeit waren Valencias 38 Punkte ausreichend, um in Schlagdistanz zum drittplatzierten Atletico Madrid (41 Punkte) zu bleiben, das sich gegen Schlusslicht FC Granada mit 2:0 durchsetzte. Sevilla (39, noch ein Spiel in Hinterhand), gewann ebenfalls mit 2:0 und sorgte dafür, dass das unterlegen Teams des FC Malaga den Anschluss an Platz sechs verlor. Auch Villarreal (35) sicherte mit einem 2:0-Erfolg über Bilbao seinen Rang unter den ersten sechs der Tabelle.

Real Madrid beendete seinen Ausflug zum benachbarten FC Getafe mit einem 3:0-Sieg. Der klar überlegene Tabellenführer musste bis zur zweiten Halbzeit warten, um den Klassenunterschied in Toren auszudrücken. Ronaldo, nach Benzemas guter Vorarbeit (63.), Bale (67.) und nochmals Ronaldo (79.) - jeweils von James´ präzisen Flanken profitierend - stellten den Endstand her. Barcas Sieg bei Deportivo La Coruna zeichnete sich schon frühzeitiger ab: Mit einem für ihn ungewöhnlichen Kopfballtreffer brachte Messi die Katalanen in Führung (11.). In der 33. Minute lupfte er das Leder aus kurzer Distanz an Torwart Fabri vorbei ins Netz und nutzte in der 62. Minute den erstaunlichen Freiraum im Sechzehner, um auf 3:0 zu erhöhen. Der vierte Treffer der Gäste war ein kurioses Eigentor, als Abwehrspieler Sidnei, von einem Mitspieler angeschossen, den Ball ins eigene Tor lenkte (83.).

André Schulin



Sometimes... one comes to the other.

— Jürgen Klopp übt Englisch.