Sparringspartner in der Champions League

von Günther Jakobsen12:27 Uhr | 10.10.2013

Diese Hürde wurde mit Leichtigkeit genommen: Titelhalter VfL Wolfsburg beherrschte Pärnu JK nach Belieben und durfte bereits vor dem Rückspiel für das Achtelfinale planen.

Die UEFA-Champions League der Frauen zog in ihre K.o.-Phase ein, mit den letzten verbliebenen 32 Teams. Titelverteidiger VfL Wolfsburg traf in dieser Runde auf den estnischen Meister Pärnu JK und deckte schon im Hinspiel ein eklatantes Leistungsgefälle auf. In Tallinn konnten die „Wölfinnen“ bereits zur Pause auf einen 6:0-Vorsprung zurückblicken; den Anfang hatte ein Kopfballtreffer von Lina Magull gemacht (8.). Die 19-Jährige ließ noch drei weitere Tore folgen (20./51./53.) und avancierte damit zur erfolgreichsten VfL-Schützin dieser besseren Trainingseinheit, an deren Ende ein 14:0-Sieg der Gäste stand. Martina Müller (22./88./90.) und die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Conny Pohlers (47./48./59.) mit jeweiligen Dreierpacks, sowie Nilla Fischer (21./26.), Anna Blässe (33.) und Alexandra Popp (84.) markierten die anderen Treffer. „Wir sind als klarer Favorit ins Spiel gegangen. Dass der Leistungsunterschied so deutlich sein würde, hätten wir allerdings nicht erwartet“, sagte VfL-Trainer Ralf Kellermann.

Eine ebenfalls ausgesprochen klare Angelegenheit war das Gastspiel der Frauen von Arsenal FC beim kasachischen Meister WFC CSHVSM Kairat: Mit 7:1 gewannen die Engländerinnen und sollten damit das Achtelfinale vorzeitig gesichert haben. Für eine kleine Überraschung sorgte der schwedische Titelträger Tyresö FF. Vor eigenem Publikum behielt man gegen Paris Saint-Germain mit 2:1 die Nase vorn. Treffer der zweifachen Torschützin Christen Press (21./66.) ermöglichten vor dem Rückspiel eine reale Chance, die nächste Runde zu erreichen. PSG hatte zwischenzeitlich mittels eines Elfmetertreffers von Sabrina Delannoy ausgeglichen (36.).

André Schulin



Die Tore sind geschossen.

— Fritz Walter auf die Frage, warum er so selten in das nach ihm benannte Stadion in Kaiserslautern geht.