Selbst gegen Dortmund beim 1:5 fanden die Bremer nur kurz in die Spur, aber auch für Braunschweig (0:3 in Frankfurt) blieb die Wende zum Besseren aus. Nürnberg musste sich erwartungsgemäß den Bayern mit 0:2 beugen, Wolfsburg schlug Mainz aufgrund der zweiten Halbzeit doch noch deutlich (3:0) und verdient. Freiburg und Hoffenheim teilten sich mit 1:1 die Punkte. Am Freitag behielt Bayer in Gladbach die Nase vorn. Im Samstagabendspiel geriet der HSV gegen Hertha mit 0:3 unter die Räder.
Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund wurde bei Werder Bremen viel analysiert und zum bedingungslosen Kampf gegen den Abstieg aufgerufen. Bis zum 1:0 durch Lewandowski (26.) hatte man in der Hansestadt noch Hoffnungen, doch spätestens nach dem 0:2 durch Mkhitaryan (41.) waren diese sehr tief gesunken. Der BVB beherrschte seinen Gegner auch nach dem Seitenwechsel sicher, legte früh durch Friedrich (48.) nach. Nochmals Mkhitaryan (62.) und Lewandowski (85.) schraubten das Ergebnis auf 5:0 hoch, ehe Debütant Aycicek der Ehrentreffer für die harmlosen, aber bis zum Schluss kämpfenden Gastgeber gelang (89.).
Auch Eintracht Braunschweig musste kleine Brötchen backen und unterlag Eintracht Frankfurt deutlich mit 0:3. Flum brachte mit seinem Treffer (7.) Sicherheit in die Reihen der Hessen, ein Doppelschlag (Meier, 43.; Aigner, 44.) besiegelte die Niederlage des enttäuschenden Tabellenletzten danach noch vor der Pause.
Zuerst wackelte der FC Bayern München beim frech angreifenden 1. FC Nürnberg zwar gehörig, doch mit einem aufmerksamen Neuer im Tor und dem wichtigen 1:0 durch Mandzukic (18.) zähmte der Rekordmeister seine Gastgeber. Als Lahm kurz nach der Halbzeit (49.) auch noch das zweite FCB-Tor glückte, war die Partie gelaufen. Den Franken gelang es immerhin, eine zeitlang den Bayern ein unbequemer Gegner zu sein.
Eine Stunde lang fand der VfL Wolfsburg keine Mittel gegen die Abwehr des 1. FSV Mainz 05. Dann holte Bell Angreifer Dost unnötig von den Beinen und Rodriguez schoss vom Punkt das 1:0 (59.). Ein Zusammenspiel von Olic und Dost ließ das 2:0 folgen (66.), die VW-Städter war zudem nun auch spielerisch präsent. Demzufolge war das 3:0 durch Luiz Gustavo (75.) ein verdienter Schlusspunkt.
Eine gute Stunde lang enttäuschten der SC Freiburg und 1899 Hoffenheim im Kampf gegen den Abstieg und boten absolute Magerkost. Mit dem ersten gelungenen Angriff aber gingen die Breisgauer durch Schmid in Front (68.) und hätten gut nachlegen können. Das blieb jedoch aus, Hoffenheim gelang das 1:1 (85.) durch Modeste, und so wurde es eine vor allem für Freiburg ärgerliche Punkteteilung.
Am Freitagabend entschied ein wunderbarer Treffer von Son (62.) das von der Taktik geprägte Spitzenspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen zu Gunsten der etwas kompakteren und spielerisch stärkeren Werkself. Gladbach holte sich somit seine dritte Niederlage im dritten Rückrundenspiel ab, während Bayer Platz zwei hinter dem FCB manifestierte.
Überhaupt kein Problem. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Ich habe dann die selbe Scheiße gespielt wie vorher. Schlimmer ist die Suche nach Sex.
— Ramon Berndroth, Trainer von Kickers Offenbach, zum Thema ,,Sex vor dem Spiel".