Beim AC Florenz ging es für Luca Toni nicht weiter. Für den Aufsteiger Hellas Verona jedoch war der 47-fache italienische Auswahlspieler immer noch eine gute Option.
Luca Tonis Vereinsliste im italienischen Profifußball ist lang. Und längst nicht alle Stationen waren der Serie A zugehörig. Spätestens aber seit seiner Zeit bei US Palermo, als dem Stürmer während zwei Saisons 50 Treffer gelangen (2003 bis 2005), hat sich der lange Schlaks auf internationaler Bühne einen guten Namen gemacht. Da konnte auch der FC Bayern nicht widerstehen, der Toni 2007 unter Vertrag nahm. Zweieinhalb Jahre kickte der auch wegen seines "Ohrschrauber"-Jubels beliebte Italiener für die Münchner, bis er nicht mehr in Luis van Gaals Konzept passte.
Toni kehrte anschließend nach Italien zurück, wo er mit mäßigem Erfolg für die Serie A-Klubs AS Rom, FC Genua und Juventus Turin kickte. Nach einem Abstecher in die Vereinigten Arabischen Emirate (Al Nasr/2011-12) kehrte er dann zum AC Florenz zurück und spielte eine ordentliche Saison 2012/13 (27 Spiele/8 Tore). Dennoch wurde sein Vertrag bei der Fiorentina nicht verlängert. Ans Aufhören dachte der 36-Jährige allerdings noch nicht - und Aufsteiger Hellas Verona packte zu. In der kommenden Serie A-Saison kann also wieder mit "Ohrschraubern" gerechnet werden.
Ein Spiel ist erst vorbei, wenn der Schiedsrichter pfeift und ich nicht mehr brülle.
— Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln, liefert den Fußballspruch des Jahres 2021.