Wenig gefährdete Spitzenreiter

von Günther Jakobsen17:40 Uhr | 28.09.2013

Beim FC Bayern lief es gegen Wolfsburg zwar weniger rund, ein Sieg sprang am Ende dennoch heraus. Dortmund (5:0 gegen Freiburg) und Leverkusen (2:0 gegen Hannover) fuhren schon deutlichere Erfolge ein. Hertha drehte die Partie gegen Mainz und Hoffenheim holte einen Rückstand gegen Schalke auf.

Der SC Freiburg war im aktuellen Zustand keine Herausforderung für Borussia Dortmund. Ein Doppelschlag von Reus (35., 45.) durchbrach die 4-Kette der Breisgauer, die kurz vor der Pause Diagné nach einer Notbremse verlor. Ein weiterer Doppelschlag (58., 70., Lewandowski) sowie das 5:0 durch Blaszczykowski sorgten auch in der Höhe für ein Resultat, das dem Spielverlauf entsprach.

Wesentlich schwerer tat sich der FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg, der letztlich in der bayerischen Landeshauptstadt allerdings einmal mehr Punktelieferant blieb. Thomas Müller mit seinem ersten Bundesligator in dieser Spielzeit (63.) war diesmal der Matchwinner in einer Partie mit wenigen Tormöglichkeiten.

Sidney Sam war an den beiden entscheidenden Aktionen beteiligt, die zum 2:0-Erfolg für Bayer Leverkusen gegen Hannover 96 führten. Beim 1:0 durch einen Kopfball von Rolfes (23.) legte er per Freistoßflanke auf, das 2:0 (37.) besorgte er selbst. Die Niedersachsen blieben im Angriff zu harmlos.

Vor dem Seitenwechsel führte der 1. FSV Mainz 05 durch einen Treffer von Nico Müller (8.) verdient bei Hertha BSC. Zur Pause wechselte Trainer Luhukay allerdings mit Sami Allagui die Wende ein. Der Angreifer traf zum 1:1 (48.) und 2:1 (73.), während Ben-Hatira (74.) den Sack zumachte.

Ein Spektakel mit sechs Treffern boten 1899 Hoffenheim und der FC Schalke 04, wobei die Gäste den besseren Start hatten und durch Boateng (3.) und Matip (13.) mit 2:0 in Front gingen. Modeste (16.) brachte die Hausherren allerdings wieder ins Spiel, doch Höger gelang noch vor der Pause erneut der 2-Tore-Abstand (40.). Zwei Standards durch Firminho (48., Foulelfmeter) und Abraham (61., Freistoß) bedeuteten indes ein 3:3, mit dem am Ende beide Mannschaften leben konnten.



Auch, wenn man das in Köln nicht gerne hört: Man hat gesehen, warum Gladbach gegen Real oder Inter spielt und wir gegen Abstieg.

— Klartext von FC-Trainer Markus Gisdol nach einer 1:3-Derbypleite der Kölner gegen Gladbach.