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Wieder Dämpfer fürs Spitzentrio

von Günther Jakobsen10:16 Uhr | 10.05.2013

Der FC Basel strauchelte gegen den stark spielenden FC Zürich. Doch die Verfolger konnten erneut nicht profitieren. Die Grasshoppers tauchten in Bern unter und Sankt Gallen bekam Luzerns gute Form zu spüren. Der Tabellenletzte, Servette Genf, schöpft dank seines Sieges über Thun wieder Hoffnung. Sion entschied das Derby gegen Lausanne für sich.

Die Berner Young Boys wurden gegen die Zürcher Grasshoppers nach einer halben Stunde für ihr Engagement belohnt. Afum brachte Gelbschwarz in Front. Nach der Pause musste Vilotic wegen seiner zweiten Gelben Karte vom Platz. Farnerud nutzte die neuen Räume postwendend zum 2:0. Nuzzolo zwanzig Minuten vor Spielende und Gerndt kurz vor dem Pfiff sorgten für einen etwas allzu hohen Berner Sieg.

Basel startete beim FC Zürich stark. Stocker ging in der FCZ-Verteidigung vergessen und jubelte schon nach acht Minuten. Doch nach dem Führungstreffer nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand. Es folgten vergebene Zürcher Chancen zu Hauf. Erst nach 70 Minuten konnte Gajic endlich ausgleichen. Schönbächlers Führungstreffer in der Schlussphase war hochverdient. Das 3:1 durch Pedro Henrique fiel ins leere Tor, weil Torhüter Sommer in der Nachspielzeit für einen Eckball mit nach vorne gekommen war.

Unter Bernegger hat der FC Luzern bisher immer punkten können. Dies blieb auch gegen Sankt Gallen so. Die Innerschweizer hatten während des gesamten Spiels die Oberhand. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang Hochstrasser die verdiente Führung. Winter erhöhte kurz vor Schluss.

Ndjeng brachte seinen FC Sion im Westschweizer Derby gegen Lausanne vom Punkt in Führung. Vorausgegangen war ein Bodycheck von Tall an Darragi. Das Heimteam konnte aber mit seiner ersten Chance ausgleichen. Sonnerat war nach einer Ecke zur Stelle. Doch Sion legte zu. Kololli vor und Darragi nach der Pause machten ihre ersten Tore im Sion-Dress.

Der dritte Westschweizer Club, Servette Genf, beendete dank seines 2:0 Sieges eine längere Serie des FC Thun ohne Niederlage. Nach einer wenig fesselnden ersten Halbzeit wurde ein harmloser Schuss von Tréand durch Reinmann ins eigene Tor gelenkt. Keine Viertelstunde später erhöhte Kouassi und brachte damit sein Team wieder auf vier Punkte an den Relegationsplatz heran.

Andreas Beck, Bern



Ich habe Haller damals nach dem Spiel gesagt: ,,Du bist richtig gut." Er sagte: ,,Du bist besser." Das hab ich dann mal so stehen lassen.

— Sandro Wagner bei DAZN über Sebastien Haller von Ajax Amsterdam.