
Von Kaack nicht zu bremsen: Rudolf Nafziger
Von Kaack nicht zu bremsen: Rudolf Nafziger
Bislang bewährte sich die Braunschweiger Eintracht besonders auf eigenem Terrain. Nicht so gegen furios auftrumpfende Bayern.
Dabei begannen die Löwen aus dem Osten Niedersachsens mit Tempo und Druck. Der rechte Flügel mit Gerwien und Ulsaß machte Olk und Borutta eine Menge Ärger und Moll gewann manchen Zweikampf gegen Beckenbauer. Außer 5:1 Ecken verbuchten die Gastgeber jedoch kein Erfolgserlebnis auf der Habenseite. Prompt lief die Eintracht in den ersten gekonnten FCB-Gegenzug als Nafziger Kaack umspielte und Ohlhauser die Vorlage des quirligen Rechtsaußen verwertete (24.). Daraufhin holperte das Spiel der Johannsen-Elf beträchtlich und Müller vollendete einen Drescher-Vorstoß zum 2:0 (35.). Die Süddeutschen hatten sich den Pausenvorsprung aufgrund ihrer beweglichen Spielweise mit schnellen Positionswechseln redlich verdient.
Auch im zweiten Durchgang dominierte das Cajkovski-Team. Müller und Ohlhauser vergaben zwar die nächsten Großchancen, doch das 3:0 durch Müller nach einer unübersichtlichen Strafraumsituation folgte in Minute 55. Etwas unglücklich kam der erste Gegentreffer für den FCB zustande. Beckenbauer sprang die Kugel nach einem Rinas-Geschoss an den Arm und Ulsaß ließ Maier beim Strafstoß keine Chance (63.). Als die Braunschweiger in Erwartung eines Freistoßes von Drescher nur eine löchrige Mauer aufgebaut hatten, fand der rechte Läufer glatt die Lücke und das 4:1 zappelte im Netz des tapferen Wolter (73.), der an keinem der vier Treffer etwas auszurichten vermochte. Nachdem Schmidt das 1:5 auf der Torlinie verhinderte, gelang Ulsaß das 2:4 (88.). Maas - ansonsten ein glatter Ausfall - hatte zuvor Kupferschmidt ausgespielt.