Bayern und Leipzig: Transferduell um Anderlechts nächstes Super-Talent

von philipp.meierjohann12:01 Uhr | 11.01.2021
Der FC Bayern München und RB Leipzig stehen auf dem Transfermarkt vor einem Duell. Wie das italienische Onlineportal „calciomercato“ berichtet, sind die beiden deutschen Top-Klubs an Albert Sambi Lokonga interessiert. Neben den Bundesligisten sind aber auch zahlreiche Vereine aus Europa im Werben an Lokonga beteiligt.

Transfer scheint realisierbar

Demnach sollen auch die AC Mailand und der FC Sevilla an Lokonga dran sein. Laut dem Bericht verdient der belgische Mittelfeldspieler lediglich anderthalb Millionen Euro bei Anderlecht. Für alle Klubs ein denkbar gut zu finanzierendes Modell. Bei Anderlecht ist der 21-Jährige noch bis Mitte des Jahres 2023 gebunden.

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Albert Sambi Lokonga
RSC AnderlechtMittelfeldBelgien
Zum Profil

Person
Alter
21
Größe
1,83
Gewicht
69
Fuß
R
Saison 2020/2021

Jupiler League

Spiele
21
Tore
2
Vorlagen
2
Karten
11-


Der zentrale Mittelfeldspieler ist aus der Mannschaft des RSC nicht mehr wegzudenken. In dieser Spielzeit stand er in 16 Liga-Spielen auf dem Feld. Dabei überzeugt er mit seiner Physis. Lokonga ist schnell und technisch versiert. Damit verkörpert er die Rolle eines offensiven „Achters“.

Passend zum RB-Konzept?

Ein Abschied aus Belgien wäre für den U21-Nationalspieler ein großer Schritt. Beim RSC durchlief er mehrere Jugendabteilungen und ist ein Kind des Vereins. „Transfermarkt“ dotiert seinen Wert derzeit auf rund zehn Millionen Euro. Für die beiden genannten Bundesligisten könnte Lokonga eine sehr interessante Option sein. Vom Spielstil scheint der 21-Jährige hervorragend zum Konzept RB Leipzigs zu passen. Einen ähnlichen Spielertypen hat RB derzeit mit Christopher Nkunku in den eigenen Reihen.



Beim FC Bayern ist Leon Goretzka für die offensive Rolle auf der Doppel-Acht zuständig. Im zentralen Mittelfeld will der Rekordmeister im Sommer unbedingt nachlegen. Javí Martinez wird München wohl verlassen. Und auch die Zukunft von Corentin Tolisso scheint unsicher. Der Franzose fehlte zu oft aufgrund von Verletzungen und konnte in der Folge kaum in den Konkurrenzkampf eintreten.





Wir sind die einzige Mannschaft, die durch einen Abgang stärker geworden ist.

— Uli Stein nach dem Abgang von Andi Möller nach Juventus