Bundesliga-Tabelle der zweiten Halbzeit: BVB, Bayern und Co. drehen auf

von Carsten Germann13:29 Uhr | 29.12.2021
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„Ein Spiel dauert 90 Minuten“, lehrt der große Sepp Herberger. Aber was wäre, wenn… in einem Spiel nur die eigenen Tore aus den zweiten 45 Minuten zählen würden? Fussballdaten.de hat die Bundesliga-Tabelle der zweiten Halbzeit erstellt – mit einigen Spätstartern. Stand der Daten: 21. Dezember 2021.

Das beste Team der zweiten 45 Minuten ist Borussia Dortmund. Der BVB riss – siehe Tabelle erste Halbzeit – sechs Partien nach dem Seitenwechsel noch herum. Die Bilanz der Mannschaft von Trainer Marco Rose nach der Pause: 26 eigene Tore, das macht zehn Siege, sechs Remis und nur eine einzige Niederlage (2:3 gegen Bayern München).

26 und 29 (!) Tore: Bayern und der BVB bomben nach der Pause

Nur der Zweite im Zweite-Halbzeit-Ranking, der FC Bayern, kommt nach dem Pausengang so richtig in Fahrt: 29 Tore und ebenfalls 10 Siege. Das „Trömmelche“ geht auch beim 1. FC Köln bevorzugt nach der Pause. Der FC holte neun Siege in den zweiten 45 Minuten, mit 21 Toren.

Der aktuelle Tabellendritte SC Freiburg einigt sich mit den Gegnern nach der Pause am häufigsten auf Unentschieden. Elf Remis für den SC, das ist Liga-interner Höchstwert. Nur zwei Mal geriet Freiburg nach dem Wechsel selbst auf die Streichliste, erzielte aber insgesamt auch nur neun Tore.

12 und 8 Tore für die Krisenklubs

Schwach nach der Halbzeit sind zwei Krisenklubs dieser Hinrunde: Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach. Der Tabellenelfte aus Berlin und der Vierzehnte vom Niederrhein konnten in der zweiten Halbzeit nur vier Spiele für sich entscheiden, bei zwölf bzw. nur acht (Gladbach) eigenen Toren nach dem Seitenwechsel.

Schlechter dran ist nur die SpVgg Greuther Fürth. Der Aufsteiger gab 15 von 17 Spielen noch aus der Hand, unter anderem in Leipzig (1:4 nach 1:0-Pausenführung) und beim 1:2 gegen Eintracht Frankfurt (trotz des 1:1 durch Cedric Itten in der Nachspielzeit). Würden nur die Tore aus der zweiten Halbzeit zählen, hätte Fürth zwei Siege auf dem Konto. 



Dem Trainer ist nichts vorzuwerfen im sportlichen Bereich.

— HSV-Boss Heribert Bruchhagen über Trainer Egon Coordes, den die Hamburger Presse ,,Ekel-Egon" taufte. Die Zuschauer im NDR-Studio quittierten diese Aussage mit lautem Lachen.