Das Für und Wider eines Dest-Transfer beim FC Bayern

von alessandro.baldrich11:14 Uhr | 24.12.2021
Sergino Dest

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll sich Sergino Dest bereits auf dem Weg in die Landeshauptstadt Bayerns befinden. Weder von seinem aktuellen Verein, dem FC Barcelona, noch dem FC Bayern München gibt es bislang eine Bestätigung der Meldung. Der Vertrag des rechten Verteidigers läuft bei den Katalanen derweil noch bis Mitte 2025.

Chancen und Risiken eines Transfers

Wie „fussballtransfers“ schreibt, scheint die Wahrscheinlichkeit den US-Amerikaner bald im Dress des Rekordmeisters zu sehen, sehr hoch zu sein. Allgemein ist ja bekannt, dass Barça am aktuellen Schuldenstand erstickt, logisch wäre es ja da nur, so viel Personal wie nur möglich loszuwerden, um so Kredite tilgen zu können. Mit aktuell 30 Millionen Euro Marktwert brächte der Profi auch eine ziemliche Stange Geld ein. Auf der anderen Seite brauchen die Süddeutschen einen Defensivspieler auf Rechtsaußen.

Die letzte Verpflichtung auf gleicher Position war Bouna Sarr für acht Millionen Euro von Olympique Marseille. Dieser konnte sich aber nie durchsetzen. Ein Risiko besteht jedoch durch offensiven Drang des 15-fachen Nationalspielers der Vereinigten Staaten. Im Gegenzug heißt das, dass der Rechtsfuß seine eigentlichen Aufgaben in der Defensive oftmals schleifen lässt. Das wiederum lässt die eigene Mannschaft vor allem bei schnellen Angriffen über die Flügel auf den Außenbahnen schlecht aussehen.

Das Spiel der Münchner und die eventuelle Rolle von Dest

Das Spiel ohne Ball beim aktuellen Herbstmeister ist denkbar einfach, aber auch effektiv. Schon in der gegnerischen Hälfte hindert man das andere Team am Aufbauspiel, indem man Druck auf den ballführenden Spieler ausübt. Rücken dann die Verteidiger auch noch mit auf, fehlt hinten die Absicherung und die Stürmer wären zumindest auf der rechten Seite relativ schnell durchgelaufen. Wenn der 21-Jährige eine Chance an der Säbenerstraße haben möchte, müsste er sich einen neuen Spielstil aneignen.

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Darüber muss sich jeder Einzelne ein Urteil machen. Ich mache das jedenfalls nicht.

— Oliver Kahn auf die Frage, ob ein Tor auf seine Kappe gegangen sei.