Gießelmann-Nachfolge: Schnappt sich die Fortuna Genks De Norre?

von Jan Lange22:07 Uhr | 14.07.2020
Fortuna Düsseldorf bleibt auf dem Relegationsplatz
Fortuna Düsseldorf befindet sich derzeit auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger. Niko Gießelmann, der bisher auf der Position gesetzt war, verlässt die Rheinländer. Ihn zieht es zu Union Berlin. Die Nachfolge des 28-jährigen Deutschen könnte Casper De Norre antreten. Dieser spielt derzeit noch bei KRC Genk in der ersten belgischen Liga, wurde dort aber kaum noch eingesetzt.

Fortuna hat De Norre-Situation im Auge

Es sind schwere Zeiten für Uwe Klein. Der neue Sportvorstand von Fortuna Düsseldorf hat alle Hände voll zu tun. Gleich fünfzehn Abgänge (darunter sieben Leihen) muss der 50-Jährige zur neuen Spielzeit kompensieren. Am dringendsten wird wohl Verstärkung in der Abwehrreihe nötig sein. Nach dem ablösefreien Wechsel von Niko Gießelmann zu Union Berlin steht kein ausgebildeter Linksverteidiger mehr im Kader der Fortunen. Deswegen schaut sich der Klub nach einem Kandidaten um und ist dabei auf Casper De Norre gestoßen. Das berichtet das Portal „voetbal24“.



De Norre steht derzeit beim KRC Genk in der Jupiler Pro League unter Vertrag. Dorthin wechselte er erst Anfang 2019 vom Ligakonkurrenten VV St. Truiden aus für eine Ablösesumme von vier Millionen Euro. Bisher konnte der 23-Jährige in Genk jedoch nicht überzeugen. Von Dezember bis zum Saisonabbruch im März kam er kaum mehr zum Zug. Zu groß war die Konkurrenz um Jere Uronen, Daniel Munoz und Joakim Maehle.


Nun soll Fortuna Düsseldorf die Situation um Casper De Norre genau beobachten. Der Belgier, der sowohl auf der linken als auch auf der rechten Defensivseite eingesetzt werden kann, würde wohl wesentlich günstiger sein, als noch vor anderthalb Jahren. Sein Vertrag in Genk läuft noch bis zum Sommer 2023. Das Portal „Transfermarkt.de“ beziffert den Marktwert des Linksverteidigers mit 2,4 Millionen Euro.






Diesen Philosophen brauchen wir hier nicht. Der Zwerg und ich reichen völlig aus.

— Zlatan Ibrahimovic über seinen Barcelona-Trainer Pep Guardiola sowie seinen 170cm großen Mitspieler Lionel Messi.