Herthas Richter bestätigt Anfragen – DFB-Team „ein großes Ziel“

von Felix Kunkel12:25 Uhr | 01.11.2021
Herthas Richter bestätigt Anfragen – DFB-Team „ein großes Ziel“
Foto: Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images

Bei den letzten beiden Bundesliga-Siegen von Hertha BSC erzielte Marco Richter je ein Tor. Der Rechtsaußen, der im Sommer vom FC Augsburg in die Hauptstadt gewechselt war, kommt immer mehr in Fahrt. Dabei hatte der ehemalige U21-Nationalspieler in der Vergangenheit offenbar gleich mehrere Transferoptionen.

Richter: „Mich hat alles an Hertha gereizt“

„In den letzten Jahren waren immer mal wieder Anfragen für mich da“, wird Richter vom „kicker“ zitiert. Letztlich entschied sich der 23 Jahre alte Offensivspieler für den Schritt zur Hertha. „Der Wechsel vor dieser Saison kam zur richtigen Zeit. Mich hat alles an Hertha gereizt“, erklärte Richter seine Entscheidung.

Ein konkretes Interesse sollen in der Vergangenheit unter anderem Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln gezeigt haben. Herthas Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic zeigt sich deshalb umso glücklicher, dass Richter nun im Trikot der Alten Dame aufläuft. „Er ist ein Junge, der unheimlich viel Spaß macht, weil er immer draufgeht und immer wieder Situationen initiiert“, lobte der 50-Jährige und ergänzte: „Er stand bei vielen Bundesligisten in den vergangenen ein, zwei Jahren auf dem Zettel.“

Richter spielte für U21 und bei Olympia

In bislang elf Einsätzen erzielte Richter für die Hertha drei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. In nächster Zeit hat der Angreifer persönlich noch viel vor: „Ich habe für Deutschland bei der U21-EM und bei Olympia gespielt. Die A-Nationalmannschaft ist auf jeden Fall ein großes Ziel für mich.“

Dazu muss der Rechtsfuß allerdings noch zu mehr Konstant und Effizient finden. In der vergangenen Saison traf Richter in 30 Pflichtspielen nur viermal ins Schwarze. „Dafür ist er hier, dass er sich weiter steigert und noch stabiler wird“, meinte Bobic.



Also meine Herrn, meine Herrn, ich habe keine, keine Lust, mich dauernd, dauernd zu, zu wiederholen. Medientheater wird's immer geben!

— Otto Rehhagel