Hoffenheimer Grillitsch ist „für den nächsten Schritt bereit“

von clemens.linhart11:44 Uhr | 12.04.2021
Hoffenheims Torschütze Florian Grillitsch jubelt über sein Tor zum 2:1. Foto: Uwe Anspach/dpa
Foto: Uwe Anspach

Die Sommer-Transferzeit naht und wie immer wollen viele Spieler diese nützen, um den nächsten Karriereschritt zu setzen. Einer der Vielen könnte in diesen Sommer Florian Grillitsch sein. Der 25-Jährige fühlt sich „für den nächsten Schritt bereit“

Grillitsch will nach EM entscheiden

Seit 2017 spielt der defensive Mittelfeldspieler, der derzeit die Rolle des Abwerchefs übernimmt, schon bei der TSG Hoffenheim. Nach 126 Partien für die Sinsheimer signalisierte der Österreicher im „kicker“ nun seinen Abschiedsgedanken, meint aber, dass er „die TSG nicht zwingend“ verlassen möchte.

Denn beschlossene Sache ist der aber Grillitsch-Abschied noch nicht: „Es gibt nichts zu verkünden. Ich will mir noch keinen Kopf machen darüber, was im Sommer passiert.“ Der Mittelfeldmann will sich erst auf die Europameisterschaft konzentrieren und wird dann „schauen, was die Zukunft bringt.“ Auch einen Verlängerung seines bis 2022 laufenden Vertrag ist für ihn nicht ausgeschlossen.

Der Wunsch Champions League

Wie jeder Fußballprofi will auch der 20-fache Nationalspieler Champions League spielen. Interesse sollen die Premier League-Vereine Tottenham Hotspur, FC Arsenal und Newcastle United zeigen. Aber auch die Serie A, in Form von Inter Mailand, lockt den Hoffenheimer.

Am denkbarsten ist aber ein Wechsel zu RB Leipzig und Ex-Coach Julian Nagelsmann. Bei einem Transfer könnte er bei den Bullen seinen Nationalteamkollegen Marcel Sabitzer ersetzen, der ebenfalls von Mourinhos „Spurs“ umworben wird. Schon letzten Sommer war der Jungtrainer an Grillitsch dran, ein neuerlicher Vorstoß wäre also vorstellbar. Im Gespräch war dabei eine marktwerkgerechte Ablösesumme von 20-Millionen Euro.

Derzeit ist aber Liga-Alltag angesagt. Für Grillitsch und Hoffenheim gilt es am heutigen Montag das Spiel gegen Leverkusen nicht zu verlieren. Ansonsten droht in Sinsheim das Abstiegsgespenst zu spuken.





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— Peter Szatmári, VfB Stuttgart.