Im Flick-Konflikt: Matthäus glaubt an nachtragende Bayern-Bosse

von Jean-Pascal Ostermeier | sid15:07 Uhr | 20.04.2021
Laut Matthäus wird der Konflikt in München anhalten
Foto: FIRO/SID

Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (60) ist überzeugt davon, dass die Bosse von Bayern München nach dem Alleingang von Trainer Hansi Flick um die Ankündigung seines Abschieds am Saisonende nachtragend sein werden. "Eines ist klar: Das werden ihm die Verantwortlichen auch in Zukunft nicht vergessen. Ich bin gespannt, wie es zwischen Hansi und seinen Vorgesetzten weitergeht", schrieb der Weltmeisterkapitän von 1990 in seiner Kolumne "So sehe ich das" bei Skysport.de.

Matthäus weiter: Das Heft des Handelns "hat nach wie vor der FC Bayern in der Hand. Hansi hat keine Ausstiegsklausel und natürlich ist nach seinem live ausgesprochenen Wunsch des Abgangs nicht vorstellbar, dass er über die Saison hinaus Trainer in München bleibt".

Der fünfmalige WM-Teilnehmer rät Flick: "Er sollte jetzt kein Öl mehr ins Feuer gießen und schauen, dass in den nächsten Tagen etwas Ruhe einkehrt und Gras über die Sache wächst. Er muss nun wirklich vorsichtig sein, um nicht noch mehr Schaden anzurichten."

Schließlich könnten ihm Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der künftige Bayern-Chef Oliver Kahn und Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß das Leben noch schwer machen. Fakt sei laut Matthäus: "Er legt sich hier nicht mit irgendeinem Mittelklasse-Klub in der Fußballbranche an, sondern mit einem Weltverein wie dem FC Bayern München. Und diesem schmeckt die momentane Situation überhaupt nicht."

(sid)



Okay, sollten mal ,,Köppel raus"-Rufe kommen, wird der Horst ja am meisten Verständnis haben, wenn der Vorstand dieser Forderung nachgibt.

— Klaus Gerster, Berater von Andreas Möller und ,,weißer Abt" der Spielerberater-Szene, nachdem Horst Köppel erklärt hatte, er habe Möller mit einer Auswechslung gegen Frankfurt ,,erlösen" wollen.